Nach zuletzt vier Ligaspielen ohne Sieg, war es der Treffer von Keigo Tsunemoto, der dem FCB endlich wieder einen Dreier bescherte. Der Verteidiger reagierte am schnellsten auf einen Abpraller beim gegnerischen Keeper und arbeitete den Ball in der 93. Minute förmlich zum 2:1 über die Linie.
Flavius Daniliuc betonte im Interview mit blue Sport nach dem Spiel die Erleichterung. Zwar sei der Matchplan nicht ganz aufgegangen, aber das Wichtigste sei es aber, die drei Punkte aus Winterthur mitgenommen zu haben. "Normal ist es so, dass wir wenig zulassen und die Chancen nicht machen, heute war es gerade andersherum.", bilanzierte der Österreicher. Der Innenverteidiger sprach von einem Charaktertest, den der FCB mit diesem Sieg bestanden habe. Es sei nicht leicht, unter diesen Bedingungen auf dem Rasen der Schützenwiese zu spielen.
Der 24-Jährige hatte aber auch noch äusserst positive Worte für den Gegner übrig: "Am Ende hat es Winterthur auch wirklich sehr gut gemacht. Ich habe fast jedem Spieler und auch dem Coach gratuliert, weil auf diese Art und Weise zu spielen gegen den FC Basel muss man erst einmal schaffen." Trotz des Lobes für den Gegner war Daniliuc dennoch klar, dass es kein gutes Spiel für den FCB war.
Nicht beantworten konnte der 24-Jährige die Frage, weshalb den Penalty nicht wie üblich Xherdan Shaqiri, sondern Philip Otele ausführte, der dann an Winterthur-Keeper Stefanos Kapino scheiterte. Es müsse wohl eine Absprache zwischen den beiden Direktbeteiligten gegeben haben.