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Das sieglose Schlusslicht reagiert: Jaroui muss in Velbert gehen

kicker

Dass es in der Regionalliga West nicht leicht werden würde, das dürfte ein Aufsteiger wie die SSVg Velbert einkalkuliert haben. Doch vier Punkte aus elf Spielen waren dann doch zu wenig, sodass am Montag die Trennung von Trainer Ismail Jaroui verkündet wurde. Wie so oft in solch trüben sportlichen Situationen erhofft sich auch Velbert von dieser Maßnahme "einen neuen Impuls".

Oliver Kuhn, Vorsitzender der Sport- und Spielvereinigung, erklärt: "Uns ist die Entscheidung sehr schwergefallen. Ismail hat im August des vergangenen Jahres den Cheftrainerposten der ersten Mannschaft übernommen und den Wiederaufstieg in die Regionalliga realisiert." Dabei sei, laut Kuhn, die Zusammenarbeit "stets von gegenseitiger Wertschätzung" geprägt gewesen.

Jaroui versucht, in einem auch für ihn alles andere als erfreulichen Moment, mit einem guten Gefühl zu gehen: "Auch wenn wir uns in dieser Saison sportlich mehr vorgenommen hatten, überwiegen für mich die vielen positiven Momente. In meiner Zeit durfte ich großartige Menschen kennenlernen - Spieler, Trainer, Physiotherapeuten, Betreuer, Supporter und Verantwortliche -, die mit Leidenschaft und Hingabe für den Verein arbeiten." Speziell den Aufstieg im vergangenen Sommer wird der 33-Jährige nach eigener Aussage in besonderer Erinnerung behalten.

Wer Velbert nun aus dem Tabellenkeller - oder zumindest in Schlagdistanz zum rettenden Ufer - führen soll, ist aktuell noch nicht final geklärt.