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Di Salvo stärkt Seimen: "Er wird spielen"

kicker

Die Optionen in der Defensive sind für Antonio Di Salvo nicht mehr geworden, im Gegenteil: Rechtsverteidiger Elias Baum ist bereits am Samstag wegen anhaltender muskulärer Probleme von der U 21 vorzeitig abgereist. Sein Frankfurter Teamkollege Nnamdi Collins, der sich zuletzt mit einer hartnäckigen Virusinfektion herumplagte, konnte derweil gar nicht anreisen.

"Sehr kurios" nennt Di Salvo die Abwehr-Situation, "sechs Ausfälle in der rechten Innenverteidigung, das hatten wir noch nie", sagte der U-21-Coach am Montag auf der Pressekonferenz. Angespannte Personalsituationen können bei Mannschaften aber auch einen positiven Effekt auslösen, da es auf jeden Spieler ankommt. "Wir müssen dadurch enger zusammenrücken", sagt Di Salvo, wohlwissend, dass es in dieser Länderspielperiode "sehr wild war, was die Nachnominierungen angeht."

Die U 21 ist am Sonntagnachmittag gemeinsam mit der A-Nationalmannschaft von Nürnberg aus nach Belfast gereist, "eine sehr coole Geschichte", wie Di Salvo findet. Der 46-Jährige berichtete von mehreren Gesprächen, unter anderem mit Julian Nagelsmann, Joshua Kimmich oder Rudi Völler. Das Spiel der DFB-Elf am Montag gegen Nordirland wird die U 21 aber nicht live im Stadion verfolgen, sondern im Hotel. "Wegen der angespannten Personallage möchte ich nicht, dass ein Spieler noch krank wird", begründete Di Salvo diese Maßnahme.

U 21 sollte Fouls vermeiden

Was ihn und seinen Staff nicht daran hindert, genau hinzuschauen, was Nordirland so anbietet. Schließlich werde viel von der Herangehensweise auch auf sein Team zukommen. "Es ist eine Mannschaft, die mit ihren Mitteln sehr gut verteidigt, aber gar nicht so den Bus parkt", beschrieb Di Salvo den Gegner und fordert von seinem Team daher, "Druck aufzubauen, dass wir schnell nach vorne kommen, auch über zweite Bälle." Zudem werde es darauf ankommen, Fouls und Standards zu vermeiden. "Nur so bringen sie viel Personal in unseren Strafraum."

Im ehrwürdigen "Oval", der Heimspielstätte des Zweitligisten FC Glentoran, darf und muss sich auch Dennis Seimen wieder beweisen. Paderborns Torhüter patzte beim zweiten griechischen Treffer schwer, zeigte dann aber eine starke Reaktion. "Ich habe mit ihm gesprochen", so Di Salvo, der jedoch schon gegen Griechenland gesehen hat, "dass er total stabil war und auch nach seinem Fehler super herausgespielt hat. Daher wird er morgen auch spielen."