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Die Winterpause hätte für Boukhalfa durchaus anders aussehen können

kicker

"Carlo spricht nicht viel. Aber wenn er etwas sagt, hat das Hand und Fuss", sagt Roger Stilz, Sportchef des FC St.Gallen bei blue Sport. Nicht nur das, was der Deutsche sagt, hat Hand und Fuss, sondern auch, was er auf dem Platz leistet. Nur einmal fehlte Carlo Boukhalfa aufgrund einer Gelbsperre, hat in den restlichen 18 Partien nur 36 Minuten verpasst. Dabei gelangen dem 26-Jährigen acht Tore und zwei Assists.

Zurzeit weilt er mit dem FCSG in Spanien fürs Trainingslager. Es hätte aber durchaus auch sein können, dass er noch etwas südlicher am Afrika Cup weilt. Boukhalfa hat einen algerischen Opa, der damals nach Deutschland ausgewandert ist. "Letztes Jahr gab es Gespräche, aber der Kontakt ist dann abgeflacht. Deshalb bin ich leider nicht dabei. Wer weiss aber, was in Zukunft passiert."

Schlussendlich ist der Entscheid des algerischen Verbandes gegen den Deutschen ausgefallen, die Gründe dafür sind auch ihm selbst nicht bekannt. "Man hat es mir nicht begründet. Aber da sind viele starke Spieler, die Qualität in der algerischen Nationalmannschaft ist sehr hoch." Ein Boukhalfa in der aktuellen Form hätte aber wohl auch in diesem Team seinen Platz gefunden.

So verfolgt der 26-Jährige die Spiele Algeriens derzeitvor dem Fernseher, wobei das Turnier für Vladimir Petkovics Auswahl seit Samstagnachmittag und der 0:2-Niederlage gegen Nigeria vorbei ist. Selbst war Boukhalfa nie in Algerien, hat aber durch die verbrachte Zeit mit seinem Opa aber "etwas von der Kultur mitbekommen". Dies sei in ihm drin, doch er sei in Deutschland geboren und aufgewachsen, "deshalb bin ich mehr Deutscher".