Fehlercode: %{errorCode}

"Endlich hat's geklappt": Lobinger schließt sich dem MSV an

kicker

Als Aufsteiger hat der MSV Duisburg eine starke Hinrunde gespielt und diese auf Rang 3 abgeschlossen. Trumpf dabei war nicht nur die drittbeste Defensive der Liga, sondern mit 32 Toren auch eine starke Offensivabteilung, die nun noch mal Zuwachs bekommt. Lex Tyger Lobinger heißt der neue Stürmer, der mit einer Empfehlung von neun Saisontoren für Ligakonkurrent Viktoria Köln zum MSV wechselt und in Liga 3 auch in der Vergangenheit seine Treffsicherheit bereits unter Beweis gestellt hat (24 Tore in 54 Spielen). Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Transfer umsetzen konnten. Es gibt schon sehr lange einen Austausch, Tyger hat klar signalisiert, dass er zum Spielverein möchte", sagt der Sportliche Leiter Chris Schmoldt zu der Offensiv-Verstärkung. "Er ist ein sehr kompletter Stürmer mit vielen Stärken im Offensivspiel. Er ist nicht nur durchsetzungsstark, sondern gibt dem Spiel auch Tiefe."

Viktoria verliert besten Torschützen

Dass die Zebras, die sich laut Trainer Dietmar Hirsch "schon sehr lange" um den 26-Jährigen bemüht haben und die Mitteilung des Transfers mit "Endlich hat's geklappt" einleiten, den Transfer realisieren konnten, hat auch damit zu tun, dass sein Vertrag bei der Viktoria am Ende der Saison ausgelaufen wäre. "Tyger kam mit dem Wunsch auf uns zu, den Verein zu verlassen. Letztendlich sind wir diesem Wunsch entgegengekommen, da der Vertrag von Tyger im Sommer ausgelaufen wäre", bestätigt auch Stephan Küsters, Sportlicher Leiter von Viktoria Köln.

Für die Viktoria ist der Abgang trotzdem ein schwerer Schlag, verliert man damit doch seinen besten Torschützen. Dennoch sind die Verantwortlichen nicht ohne Plan auf dieser Position und laut Küsters stattdessen "auf alle Eventualitäten vorbereitet".

Lobinger will "größtmöglichen Erfolg"

Lobinger, der auch schon in 60 Spielen in der 2. Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Kaiserslautern und den VfL Osnabrück zum Einsatz kam, hat mit dem MSV Großes vor: "In den Gesprächen mit den Verantwortlichen haben mich vor allem die konkreten Pläne und Zielsetzungen überzeugt. Gemeinsam mit der Mannschaft und vor allem mit den Fans im Rücken, möchte ich meinen Teil dazu beitragen, den größtmöglichen Erfolg zu erreichen."

Ob er damit den direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga im Sinn hat, sagt Lobinger zwar nicht, man kann es sich ob der Tabellensituation der Zebras jedoch denken. Die Chancen stehen mit dem Neuzugang jedenfalls sicherlich nicht schlechter.

Erst am Freitag ist sein neuer Verein ins Trainingslager im türkischen Belek gereist, wohin der Angreifer noch am Samstagabend hinterherreisen wird. Weiter geht es für die Zebras dann am 18. Januar (13 Uhr, LIVE! bei kicker), wenn man mit dem Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart die Mission Aufstieg angehen will.