Das Finale der FIFA Klub-WM 2025 muss erst noch gespielt, der Weltmeister erst noch gekürt werden. Und doch wird Paris St.-Germain schon im Vorhinein als das derzeit beste Team der Welt angesehen. Zu beeindruckend war der Sieg im Finale der UEFA Champions League, zu dominant die Vorstellungen bei der Klub-WM in den USA, zu groß die Namen, die auf der Strecke gelassen wurden wie Atletico Madrid, FC Bayern oder Real Madrid.
Und zu gut, zu homogen, zu stark spielt PSG zurzeit. Gianluigi Donnarumma hat erst ein einziges Gegentor im Turnier kassiert, Ausfälle wie die von Ousmane Dembele, Lucas Hernandez oder Willian Pacho werden mit Leichtigkeit aufgefangen, aufstrebende Jungstars wie Bradley Barcola oder Desire Doue werden immer besser, das Dreiermittelfeld rund um Europameister Fabian Ruiz dominiert jedes Spiel. Und von Müdigkeit oder sinkendem Hunger nach Erfolg fehlt jede Spur.
Eine Dominanz, die sich bei der Klub-WM von europäischer auf globale Bühne ausgeweitet hat. Und die auch Enzo Maresca nicht entgangen ist. Der 45-jährige Übungsleiter stellt sich mit seinem FC Chelsea in den Weg und versucht sich im Finale am Sonntag im mächtigen MetLife Stadium als nächstes, den PSG-Express zu stoppen. Dabei sieht sich auch Maresca als klarer Außenseiter.
"Ich habe schon gesagt, dass ich den meisten Leuten zustimme: Sie sind aktuell die beste Mannschaft Europas, vielleicht der Welt", sagt Maresca über PSG, und führt aus: "Und der Grund ist: Sie zeigen das. In Frankreich, in der Champions League, und jetzt in diesem Wettbewerb. Wir haben größten Respekt vor ihnen. Ich liebe es, ihnen zuzuschauen."
Das will der Italiener aber nicht als Kniefall verstanden wissen. "Ganz sicher ist Paris Saint-Germain mit ihrem Trainer Luis Enrique ein Vorbild, nicht nur für mich, sondern für alle, die Fußball lieben", sagt Maresca, "gleichzeitig haben wir unseren eigenen Stil. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, wie wir Dinge mit und ohne Ball angehen wollen. Sie sind auf jeden Fall eine Benchmark für viele Trainer und Spieler weltweit. Aber gleichzeitig sind wir hier, um unser Bestes zu geben und uns zu zeigen."
Ob Maresca im Finale auf seinen wichtigen, vielleicht unersetzbaren Mittelfeldspieler Moises Caicedo zurückgreifen kann, ist derweil noch offen. Der Sechser schlägt sich im Turnier mit körperlichen Problemen herum, musste im Halbfinale gegen Fluminense als Vorsichtsmaßnahme vorzeitig vom Platz, Chelsea spielte in Unterzahl zu Ende.
"Moises ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er hat heute Morgen trainiert, konnte aber nicht die gesamte Einheit absolvieren. Wir hoffen, dass er am Sonntag spielen kann", ließ Maresca die Einsatzchance des 23-jährigen Schlüsselspielers offen.
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