Der FC Luzern verzeichnet nach sechs Jahren Verlust erstmals wieder einen Gewinn. Wie der Verein berichtet, schliesst die Jahresrechnung 2024/25 mit einem Plus von 600'000 Franken ab. Interims-Präsident Josef Bieri bezeichnet dies als "finanziellen Wendepunkt in unserer Geschichte". Das zweitbeste Resultat seit dem Stadionbezug 2011 wurde durch verschiedene Faktoren ermöglicht.
Laut der Medienmitteilung trugen Spielerverkäufe, darunter Luca Jaquez, wesentlich dazu bei. Zudem verzeichnete der Verein Zuwächse in mehreren Bereichen: Die Einnahmen an Spieltagen stiegen um 0,7 Millionen Franken, das Merchandising wuchs um 0,3 Millionen, und Aktienverkäufe an die FCL AG brachten weitere 1,6 Millionen ein. Kostensenkungen von 1,6 Millionen Franken wurden durch eine verschlankte Geschäftsleitung und die Fusion der FC Luzern-Innerschweiz AG mit der Swissporarena Events AG erreicht.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die finanzielle Lage herausfordernd: Das strukturelle Defizit beträgt weiterhin 7,5 Millionen Franken. Der Verein sieht diese Ergebnisse als Zeichen einer Trendwende. Die Kombination aus Einnahmesteigerungen und Kosteneinsparungen hat zu diesem Erfolg geführt. Dennoch zeigt das verbleibende Defizit, dass weitere Anstrengungen nötig sind, um die finanzielle Stabilität langfristig zu sichern.