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Ex-Nati-Goalie Zuberbühler: "Die Nati ist klar Favorit in dieser Gruppe"

kicker

Ex-Profi Marco Streller äussert sich gegenüber von blue Sport positiv zur Auslosung, hätte man vor allem aus Topf 1 auch noch deutlich härtere Brocken bekommen können als Kanada: "Das ist kein einfacher Gegner, aber von den drei Gastgebern in meinen Augen sicher der einfachste. Murat Yakin kann sehr zufrieden sein." Bezüglich Katar fügt er hinzu: "Sind wir ehrlich: Wenn man Katar nicht schlägt, hat man in einer K.o.-Runde an der WM nichts verloren."

Auch Pascal Zuberbühler, ehemaliger Nationaltorhüter, teilt diese Einschätzung. "Die Nati ist klar Favorit in dieser Gruppe." Er betont jedoch, dass kein Gegner unterschätzt werden dürfe, insbesondere Katar mit seinem neuen Trainer Julen Lopetegui und Starspieler Akram Afif.

Die grösste Herausforderung könnte aus Topf 4 kommen, wo sich Italien, Nordirland, Wales und Bosnien-Herzegowina um den letzten Gruppenplatz streiten. Streller sieht in einer möglichen Qualifikation Italiens die "spektakulärste und schwierigste Aufgabe" für die Schweiz.

Trotz des günstigen Loses mahnt Streller zur Vorsicht: "Es muss alles zuerst gespielt werden." Zuberbühler zeigt sich hingegen äusserst optimistisch und glaubt an einen erfolgreichen Turnierverlauf für die Schweiz. "Wenn wir in der Schweiz der Nati den Drive positiv mitgeben, bin ich zu 100 Prozent überzeugt, dass unsere Nationalmannschaft an dieser WM absolut erfolgreich abschliessen kann."

Eine interessante Perspektive liefert der ehemalige YB-Spieler Josh Simpson, der als Kanadier die Gruppe als "Traumlos" bezeichnet. Er sieht gute Chancen für beide Teams: "Und auch wenn die grosse Fussballnation Italien die Playoffs überstehen sollte, bin ich sehr optimistisch, dass sowohl die Schweiz als auch Kanada die Qualität und die Mentalität haben, um in dieser Gruppe weiterzukommen und an dieser WM für Überraschungen zu sorgen."