Interimstrainer Dennis Hediger zeigt sich irritiert: "Die Beurteilung der Szenen ist nicht mein Thema. Aber für mich ist die Kommunikation der Sperre von Mariano Gomez fragwürdig. Wir wurden heute während des Abschlusstrainings informiert. Wir wollen uns seriös auf den nächsten Gegner vorbereiten und bekommen diese Info sehr spät. Das ist sehr unglücklich", wie er beim Blick zitiert wird.
Die Liga erklärt auf Anfrage der genannten Quelle das Vorgehen mit dem Rechtssystem, das dem Verein zunächst eine Stellungnahme ermöglicht. Trotzdem versteht man beim Verband die Frustration des FC Zürich.
Neben Gomez, der gleich für vier Partien aus dem Verkehr gezogen wird, wurden auch Jahnoah Markelo für drei und Liviano Comenencia für ein Spiel gesperrt. Hediger sieht darin eine Chance für andere Spieler, sich zu beweisen.
Vor dem Spiel gegen den FC St.Gallen warnt Hediger vor der Energie des Gegners nach dessen Cup-Sieg: "Am Ende sind sie im Cup weitergekommen. So ein Sieg gibt auch Energie, gerade auf diese Art und Weise."
Für Hediger war der jüngste 1:0-Derbysieg gegen GC ein besonderes Erlebnis: "Das erste Mal als Cheftrainer einen Derbysieg zu erleben, war speziell. Auch nach dem Spiel hat man in der Stadt Zürich gemerkt, wie wichtig dieser Sieg war."