Fast ein Jahr nach einem gewalttätigen Vorfall vor dem Zürcher Fussballderby zwischen dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich hat die Staatsanwaltschaft Zürich die Ermittlungen gegen mehr als zwei Dutzend Verdächtige weitgehend abgeschlossen, wie watson berichtet. Sieben Personen wurden angeklagt, während 14 weitere Strafbefehle erhielten.
Der Zwischenfall ereignete sich im Oktober 2024 am Bahnhof Hardbrücke, wo mutmassliche GC-Anhänger FCZ-Fans angriffen, verletzte und beraubten. Insgesamt wurden 26 Erwachsene untersucht, wobei sechs vor dem Bezirksgericht angeklagt wurden. Ein weiterer Fall geht vor Gericht, da der Beschuldigte gegen einen Strafbefehl Einspruch erhob.
Die Staatsanwaltschaft fordert Freiheitsstrafen, Bussen und in einem Fall sogar eine Landesverweisung. Den Angeklagten werden versuchte schwere Körperverletzung, Raub und andere Delikte vorgeworfen. Laut Keystone-SDA wurden 14 Beschuldigte per Strafbefehl zu Geldstrafen und Bussen verurteilt, hauptsächlich wegen Landfriedensbruchs. Vier Verfahren sind noch offen, eines wurde eingestellt. Die Beschuldigten sind Männer aus der Schweiz, Brasilien und Kroatien zwischen 18 und 32 Jahren.