"Wir sind nach dem 0:1 zusammengebrochen und haben Thun immer wieder aufgebot", konstatiert Frick nach dem Spiel. Für ihn ist klar, dass die Berner Oberländer zur Pause bereits mit 5:1 oder hätten führen müssen. "Es ist eine verdiente Niederlage. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon einmal so vorgeführt wurden wie heute", findet der FCL-Coach klare Worte.
Weil sich der Servette FC im Kellerduell gegen den Grasshopper Club Zürich durchgesetzt hatte, rutschen die Zentralschweizer auf den zehnten Rang und haben noch vier Zähler Vorsprung auf GC und den Barrage-Platz. "Wir müssen dringend über die Bücher und so hart es klingt, jetzt geht es darum, dass wir GC und Winterthur hinter uns lassen", erklärt Mario Frick. Es ginge jetzt darum, wieder Energie ins Spiel zu bringen, was gegen Thun über weite Strecken gefehlt hatte.
Schwieriges Restprogramm des FC Luzern
In dieser Phase rückt auch das Thema um eine Vertragsverlängerung von Mario Frick in den Hintergrund: "Das steht jetzt komplett hinten an. Wir haben andere Probleme." Man könne nicht von ihm erwarten, dass er jetzt zum Sportchef gehe und sage: "Ich will unbedingt unterschreiben."
Für den FCL gehe es jetzt darum, noch möglichst viele Punkte zu holen. Die Gegner bis zur Winterpause lauten: BSC YB (auswärts), FC Basel (heim), FC Lausanne-Sport (auswärts). Das macht die aktuelle Situation der Zentralschweizer nicht einfacher.