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Für Schweizer Shootingstar war es "das Beste", bei GC ausgebootet worden zu sein

kicker

In einer kleinen Schweizer Medienrunde (übermittelt vom Blick) hat sich der 21-jährige Shootingstar den Fragen gestellt. Wie war für ihn das Gefühl, als die Champions-League-Hymne erklang? "Ich sass "nur" auf der Ersatzbank, aber ich hatte Gänsehaut pur. Mit dem Wissen, dass ich hier bin, um zu spielen, und nicht nur als Zuschauer. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Man muss es erleben, damit man es nachvollziehen kann."

Noch vor zwei Jahren spielte er in der Challenge League für Schaffhausen. Er habe aber immer daran geglaubt, "das ich das schaffen werden. Ich gebe nie auf, nie. Darum wusste ich, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis mein Moment kommen wird." Er wurde einst bei GC aussortiert und bei Winterthur hat er ein Probetraining nicht bestanden. Woher hat er sein Selbstvertrauen genommen?

„Ich wusste, was ich kann und was ich erreichen kann. Für mich gab es nie einen Plan B. Ich wusste, dass es nicht an meiner Qualität lag. Bei GC wurden ich und mein Bruder aussortiert aufgrund von Befindlichkeiten einer einzigen fragwürdigen Person in der Verantwortung.“ (Marc Giger, Blick, 01.10.25)

Er könne nicht genau sagen, was das Problem gewesen sei. "Generell liegen bei der Förderung von Talenten in der Schweiz und im Ausland Welten dazwischen. Im Ausland wird man gefördert, behutsam weiterentwickelt. Man erhält Vertrauen, es wird ein Plan aufgezeigt. In der Schweiz kriegst du mal eine Chance und kannst auch gleich wieder rasiert werden nach einer schwachen Leistung. Es ist für mich keine Überraschung, dass die Schweiz als Ausbildungsliga international an Boden verliert."

Der Umweg habe ihn auf jeden Fall stärker gemacht. "Wenn ich jetzt zurückschaue, ist es vielleicht das Beste, was mir passiert ist, dass ich bei GC rausgeflogen bin. Ich habe jetzt noch Kollegen, die auf ihre Chance in der 1. Mannschaft warten, und ich spiele Champions League."

Gedanken an die WM 2026 habe er ebenfalls. "Ja, das ist mein Ziel, mit der Schweiz an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Ich finde nicht, dass das unrealistisch ist." Aufgrund der Herkunft seiner Mutter könnte er auch für Kamerun spielen. "Das ist korrekt, aber mein Ziel ist es, für die Schweiz zu spielen, wie ich es aktuell schon in der U21 mache."