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Für sein Frauen-Team: Kauft der FC Bayern das Hachinger Stadion?

kicker

Der Fußball der Frauen befindet sich mittlerweile auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Dass der aktuelle Deutsche Meister seine Heimspiele zumeist aber nur vor 2500 Zuschauern austragen kann, beschäftigt den FC Bayern München schon länger.

Nun soll allerdings bereits eine Lösung in Sicht sein: Wie die Bild berichtet, nähert sich der deutsche Rekordmeister dem Kauf einer weiteren Spielstätte. Dabei geht es um das Stadion von Regionalligist SpVgg Unterhaching, den uhlsport PARK. Dieser fasst 15.053 Plätze, von denen 6111 Sitzplätze überdacht sind. Die insgesamt 8179 Stehplätze sind jeweils nicht überdacht.

Für die Bayern-Frauen wäre es in jedem Fall ein massives Upgrade zum Bayern-Campus. In der 2017 eröffneten Spielstätte, in der auch die Jugend ihre Partien austrägt, findet im Vergleich zum Hachinger Stadion nicht mal ein Drittel der Fans Platz.

SpVgg dann bald Mieter beim FCB?

Eine Summe von 7,5 Millionen Euro steht aktuell im Raum, die die Bayern für den Kauf überweisen würden. Die Bild soll erfahren haben, dass die Verhandlung sogar bereits weit fortgeschritten sei. Demnach stehen die Chancen auf einen Zuschlag hoch.

Ein gutes Verhältnis zwischen den Klubs gibt es ohnehin: Im Dezember 2024 war offiziell geworden, dass die SpVgg mit den Bayern im Nachwuchsbereich kooperiert. Hachings Präsident Manfred Schwabl hatte damals von einem "Meilenstein unserer Klubgeschichte" gesprochen.

Jener Schwabl hatte sich länger um eine Einigung mit der Stadt bezüglich des Sportparks bemüht, war aber ohne Erfolg geblieben. Nun könnte der Regionalligist seine Spiele künftig als Mieter des FC Bayern austragen.

Weitere Auftritte der Bayern-Frauen in der Allianz-Arena würde die neue Heimspielstätte sicherlich nicht verhindern. Beim Bundesliga-Auftakt gegen Leverkusen (2:0) wollten beispielsweise über 57.000 Zuschauer den Meister sehen.