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Getrübte Erleichterung bei Chemie: Friedrich reißt sich das Kreuzband

kicker

Als am Freitag noch gar nicht abzusehen war, in welche Richtung sich das Heimspiel von Chemie Leipzig gegen den BFC Dynamo entwickeln würde, mussten die noch sieglosen Leutzscher bereits erstmalig wechseln. Schon nach acht Minuten humpelte Robin Friedrich verletzungsbedingt vom Rasen und konnte beim folgenden 2:0-Erfolg fortan nur mehr als Beobachter mitwirken.

Drei Nächte später steht nun die Schwere der Verletzung beim 22-jährigen Angreifer fest, der nach seinem Wechsel nach Leipzig Ende Juli bislang in allen acht möglichen Liga-Partien für die BSG auf dem Platz stand: "Die schlimmen Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Robin Friedrich hat sich gegen den BFC Dynamo einen Kreuzbandriss zugezogen und wird viele Monate ausfallen", meldeten die Leipziger am Montag auf ihren Kanälen.

"Meine Zeit hier war bisher viel zu kurz"

"Die Verletzung kommt für mich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Bei Chemie habe ich wieder richtig Spaß am Fußball gefunden", so der bei RB Leipzig ausgebildete Friedrich, der in seinen jungen Jahren bereits Erfahrungen bei Hannover 96, dem SC Verl, dem SC Paderborn und zuletzt dem Halleschen FC sammelte. "Alle bei Chemie haben mich herzlich aufgenommen. Umso schwerer fällt es mir, die Jungs und die Spiele im AKS erst einmal von außen verfolgen zu müssen. Jetzt heißt es, hart zu arbeiten, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen. Meine Zeit bei Chemie war bisher viel zu kurz.  Ich brenne darauf, bald wieder dabei zu sein."

Nach dem erlösenden ersten Saisonsieg geht es für die Leipzig-Leutzscher am kommenden Samstag im Duell mit dem FSV Luckenwalde weiter.