"Zlatan Bajramovic und ich haben das beste Verhältnis, das man sich vorstellen kann. Es ist null Komma null vorgefallen", sagte Karlsruhes Trainer Christian Eichner in einem Videobeitrag der Badischen Neuesten Nachrichten am Dienstag und erklärte, dass er damit "den wichtigsten Menschen" in seinem direkten Umfeld verloren habe. Eichner versprach jedoch, dass er weiterhin "für die Mannschaft da sein wird und sich keiner Sorgen machen" müsse.
Die Nachricht von der Entlassung des 46-Jährigen war für viele "völlig überraschend", wie auch Marvin Wanitzek gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten bestätigte. Eichner verriet derweil, dass sich der Bosnier am Dienstag von der Mannschaft verabschiedet habe, dies jedoch in keinem schönen Umfeld. "Es war jetzt nicht der schönste Moment, wenn ich ehrlich bin", so Eichner, der bestätigte, dass dies "übers Telefon" geschehen sei. Wanitzek betonte dennoch, dass der Abschied "sehr emotional" gewesen sei.
Es herrscht weiter Unklarheit
Letztlich bleibt weiterhin unklar, warum man sich beim KSC entschieden hat, sich von Bajramovic zu trennen. Die offizielle Begründung am Montag, dass die Entscheidung "nach intensiver interner und langfristiger Analyse im Sinne der Gesamtstrategie des Klubs getroffen" worden sei, gilt ergo noch immer.
Fakt ist: Der badische Zweitligist befindet sich derzeit inmitten einer sportlichen Talfahrt, kassierte zuletzt vier Liga-Niederlagen in Serie und rutschte daher in Tabelle auf Platz acht ab. Am Samstag (LIVE! ab 13 Uhr bei kicker) spielen die Badener zu Hause gegen den SC Paderborn.