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Hollerbach als Hoffnungsträger für die Offensive von Mainz 05

kicker

Sportdirektor Niko Bungert freute sich, wie "abgeklärt und abgezockt" die leicht dezimierte Mainzer Mannschaft den Start in die Conference League bewältigt hat. Durch das 1:0 bei Omonia Nikosia ist der Grundstein gelegt, um in dem Wettbewerb zu überwintern. "Es sind nur sechs Spiele in der Ligaphase, da ist jede Partie natürlich noch ein bisschen wichtiger als sonst", so Bungert.

"Der Sieg wird uns Selbstvertrauen und einen Push für das Spiel in Hamburg geben", hofft Nadiem Amiri, der in Nikosia einen Foulelfmeter zum "Tor des Tages" verwandelte. "Der HSV ist einen Punkt vor uns, dann kann man fast von einem kleinen Finale sprechen." Der Mainzer Vizekapitän misst der Partie beim HSV eine sehr große Bedeutung bei.

Trotz des Auftaktssieges in der Conference League ist auch Amiri nicht verborgen geblieben, "dass ein bisschen der letzte Punch fehlte". Sportdirektor Niko Bungert bemängelte: "Wir hätten die eine oder andere Torchance noch klarer herausspielen können." Nach dem Abschied von Jonathan Burkardt im Sommer hat sich die Offensivreihe des FSV noch nicht richtig sortiert.

Hollerbachs Einsatzzeiten werden sich weiter erhöhen

Allerdings musste die Mannschaft seit dem 1. Spieltag auch auf Benedict Hollerbach verzichten, den die 05er für eine Ablöse von zehn Millionen Euro von Union Berlin verpflichtet hatten. Er hatte sich am 1. Spieltag eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, die sich als ziemlich langwierig erwies. "Die Ärzte haben einstimmig festgestellt, dass es sich um eine schwerwiegendere Verletzung als einen normalen Muskelfaserriss handelt, deshalb hat es sich etwas hinausgezögert", erklärte der Sportdirektor.

Von Hollerbachs 20-minütigen Comeback in Nikosia zeigte sich Bungert angetan: "Man sieht schon nach wenigen Ballkontakten, dass er einfach Qualität hat, in seinen Aktionen ist Ruhe drin." Es ist davon auszugehen, dass sich Hollerbachs Einsatzzeiten in den nächsten Wochen weiter erhöhen werden.

„Unser Problem sind die wenigen Tiefenläufe.“ (Bo Henriksen)

"Unser Problem war auch in Nikosia, dass wir nicht so viele Tiefenläufe machen, Jonathan Burkardt hat in dieser Hinsicht in der vergangenen Saison sehr viel gemacht. Deswegen ist es sehr wichtig für uns, einen Spieler wie Hollerbach dabei zu haben, der auf diesem Gebiet einer der Besten in der gesamten Liga ist", freut sich auch Trainer Bo Henriksen über die Genesung.

Allerdings ist auch die Konkurrenz im Offensivbereich inzwischen gewachsen. Winterzugang Arnaud Nordin kommt immer besser in Tritt und auch mit dem Last-Minute-Einkauf William Böving muss im Laufe der Hinrunde wohl ebenfalls gerechnet werden. Die Chance, dass Mainz dem letzten Punch näherkommt, ist also durchaus vorhanden.