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"Hätte die Welt nicht mehr verstanden": Kühbauer hadert mit Remis

kicker

Der Siegeslauf des LASK mag gestoppt worden sein, nicht aber die spielerische Dominanz des besten Bundesliga-Teams der vergangenen Wochen. Beim 2:2 in Hartberg konnte die Truppe von Dietmar Kühbauer trotz längerer Unterzahl mit beeindruckenden Statistik-Werten aufwarten - der späte Ausgleichstreffer durch Moses Usor in der 92. Minute war hochverdient. "Wenn wir keinen Punkt mitgenommen hätten, hätte ich die Welt nicht mehr verstanden", so Kühbauer.

Dabei waren die Linzer nach 25 Minuten bereits 0:2 in Rückstand gelegen. Der LASK-Leihspieler Elias Havel bewies mit einer Vorlage und seinem bereits neunten Saisontor einmal mehr seinen Wert für den TSV. Die ÖFB-Stürmerhoffnung holte auch im Laufduell gegen Joao Tornich eine Rote Karte (41.) heraus. Obwohl die Linzer bis zur Torraub-Roten von Hartberg-Goalie Tom Hülsmann (74.) in Unterzahl waren, gaben sie im Spiel 29 Schüsse ab und produzierten nicht weniger als 49 Flanken. Eine der letzten führte zum 2:2. Bezeichnend für den momentanen Angriffsdrang der Oberösterreicher: Flankengeber war mit Andres Andrade ein nomineller Innenverteidiger.

"Es wäre hart gewesen, wenn wir nichts mitgenommen hätten. Das X ist viel zu wenig, wir hätten uns den Sieg klar verdient", meinte Kühbauer fast ein wenig sauer. Hartberg musste sich zu große Passivität in der zweiten Hälfte vorwerfen lassen. "Ein dreckiger Sieg wäre schön gewesen. Wir müssen analysieren, warum wir in der zweiten Halbzeit nicht so giftig waren", sagte Havel. Trainer Manfred Schmid verfolgte das Spiel gesperrt auf der Pressetribüne. Nach einer "einzigen Zitterpartie" konnte der Coach nicht zufrieden sein. "Wir haben nichts anderes verdient." So liegt Hartberg weiter drei Punkte hinter dem LASK.