Die Berner Oberländer führen die Tabelle drei Punkte vor dem FC St.Gallen an und dürfen noch immer vom ganz grossen Coup träumen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich der Wintermeister in der Super League zuletzt meistens auch durchgesetzt hatte und am Ende die Meisterschaft gewinnen konnte.
Eine Ausnahme ist allerdings genau die letzte Saison. Der FC Lugano führte zur Winterpause die Tabelle an, doch am Ende setzte sich der FC Basel durch und kürte sich zum Schweizer Meister. Die Basler befinden sich auch in diesem Jahr in Lauerstellung, liegen aber doch schon acht Punkte hinter dem FC Thun zurück. Da muss das Team von Ludovic Magnin eine grosse Aufholjagd starten, will der Meistertitel im Sommer 2026 verteidigt werden.
Zwischen 2014 und 2024 setzte sich übrigens stets der Wintermeister auch im darauffolgenden Sommer durch und stemmte am Ende die Trophäe in die Höhe. Neben dem FC Basel schafften der BSC Young Boys und der FC Zürich dieses Kunststück. Dieses Trio dominierte die Super League seit ihrer Gründung in der Saison 2003/04 und holte sich stets den Meistertitel. Den letzten Schweizer Meister ausserhalb dieses Trios war 2003 der Grasshopper Club Zürich. Das könnte sich also im kommenden Sommer ändern, denn Basel ist der engste Verfolger des FC Thun aus diesem Trio. Der BSC YB liegt elf Punkte zurück und der Rückstan des FCZ beträgt gar 16 Zähler.