Fehlercode: %{errorCode}

In Winterthur wurde bereits ein möglicher Forte-Nachfolger auf der Tribüne gesichtet

kicker

Trotz dieser alarmierenden Bilanz zeigt sich Trainer Uli Forte zuversichtlich: "Nein, nicht unbedingt", antwortet er gegenüber dem Blick auf die Frage, ob er sich Sorgen um seinen Job mache. "Ihr Journalisten wart die Ersten, die Winterthur schon vor der Saison abgeschrieben habt. Wir kämpfen dagegen an, wehren uns. Wir wollen wie in der letzten Saison Fahrt aufnehmen. Und wir wollen einen neuen Anlauf nehmen, um den ersten Sieg zu feiern."

Die Defensive des FCW zeigt sich besonders anfällig, wie das jüngste Spiel gegen Lugano deutlich machte. Nach einer 2:0-Führung brach das Team innerhalb von nur 13 Minuten ein und kassierte vier Gegentore. Trotz zehn Paraden von Torhüter Kapino reichte es nicht, um die Niederlage abzuwenden. Forte experimentierte mit einem 4-4-2-System, konnte damit jedoch keine Stabilität in die Abwehr bringen.

Wie der Blick weiter berichtet, steht Forte trotz des laufenden Vertrags bis 2026 unter Druck. Die Vereinsführung ist sich der begrenzten finanziellen Mittel bewusst, mit denen der Trainer arbeiten muss. Ein vorzeitiger Trainerwechsel würde zudem zusätzliche Kosten verursachen. Dennoch wurde Ex-Yverdon-Coach Alessandro Mangiarratti auf der Tribüne gesichtet, was Spekulationen über einen möglichen Nachfolger anheizt.

Forte schaffte in der vergangenen Saison ein bemerkenswertes Comeback mit Winterthur und holte in den letzten neun Runden zwölf Punkte auf Yverdon auf. Ob eine solche Leistung in dieser Saison wiederholt werden kann, bleibt angesichts der aktuellen Defensivprobleme fraglich.

Die bevorstehende Nationalmannschaftspause könnte eine Gelegenheit für den FCW sein, neue Impulse zu setzen und die Defensive zu stabilisieren. Forte und sein Team stehen vor der Aufgabe, die Abwehrleistung deutlich zu verbessern und endlich den ersten Saisonsieg einzufahren, um den drohenden Abstieg in die Challenge League abzuwenden.