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Jaquez: "Es hat mir geholfen, beim VfB auch mal auf der Bank zu sitzen"

kicker

Luca Jaquez wurde erstmals für die A-Nationalmannschaft der Schweiz nominiert - und hatte einen guten Start: "Ich fühle mich ziemlich wohl", berichtete der 22-Jährige. "Ich wurde herzlich willkommen geheißen. Das sind super Typen, die haben es mir leicht gemacht, mich zu integrieren." Der Moment der Nominierung sei toll gewesen, denn man wisse bis zur Bekanntgabe nie, ob es nun wirklich klappe.

Beim VfB Stuttgart hatte sich Jaquez, der im Februar vom FC Luzern gekommen war, nicht auf Anhieb durchgesetzt. Er habe es mit seinem Transfer bewusst in Kauf genommen, zunächst etwas weniger zu spielen: "Es hat mir geholfen, dass ich bereit war, bei Stuttgart auch einmal auf der Bank Platz zu nehmen. Ich musste wenig Spielzeit nutzen und mich durchsetzen. Das hat mich abgehärtet."

Jaquez zeigt sich lernwillig

Der Innenverteidiger hat sich darauf gefreut, endlich alle Nati-Spieler kennenzulernen, die er bereits aus dem TV kennt. Zudem sieht er die Möglichkeit, von seinen Kollegen zu profitieren: "Ich kann von einigen Mitspielern viel lernen. Auch von Manuel Akanji, da er natürlich auf der gleichen Position spielt. Viel nachfragen muss ich aber nicht, denn alleine vom Zuschauen kann man sich viel abschauen."

Ohne Ambitionen ist Jaquez nicht zur Nationalmannschaft gereist, er möchte die ersten Länderspielminuten sammeln. Nationaltrainer Murat Yakin hat in den vergangenen Tagen diesbezüglich positive Signale ausgesandt. Jaquez habe bei den Ersatzspielern in der Verteidigung die Nase vorn. Eine Einwechslung scheint damit wahrscheinlich.