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"Jeder, der nicht bleiben will, soll gehen": Lautaro Martinez zweifelt an seinen Teamkollegen

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Wer dachte, Inter Mailand hat bei der 0:5-Deklassierung von Paris St.-Germain im Finale der UEFA Champions League die letzte Enttäuschung der titellosen Saison erlebt, sah sich am Montagabend getäuscht. Denn nach dem schmerzhaften Aus in der Coppa Italia gegen Stadtkonkurrent AC Milan, dem verlorenen Meisterschaftskampf mit SSC Napoli in der Serie A und der herben Pleite im Königsklassenfinale warfen die Nerazzurri auch die Titelchance bei der FIFA Klub-WM 2025 leichtfertig weg. 

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Im Achtelfinale scheiterte Inter mit einer uninspirierten und tempolosen Vorstellung an einem kampf- und abwehrstarken Fluminense völlig überraschend mit 0:2. Auf ein frühes und ein spätes Tor des brasilianischen Teams fanden die Nerazzurri keine Antwort. Eine Niederlage, die Lautaro Martinez niedergeschlagen zurückließ. 

"Ich möchte mich bei den Fans, die heute hier waren, um unser Spiel anzuschauen, entschuldigen. Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht richtig im Spiel, haben ein Tor kassiert und haben den Ball viel zu oft verloren. Fluminense stand tief und lauerte auf Konter. In der zweiten Halbzeit sind wir besser reingekommen und haben alles gegeben. Es war sehr heiß, wir waren auch mental müde und hatten einige Ausfälle", analysierte Inters Anführer und Kapitän die Niederlage.  

Lautaro Martinez hinterfragt die Einstellung seiner Mannschaft

Um dann erbost zum Rundumschlag auszuholen. Noch im selben Postmatchinterview mit DAZN hinterfragte Martinez die Einstellung, Hingabe und den Einsatz seiner Teamkameraden für Inter Mailand. "Unser Coach hat uns eine starke und klare Message mitgegeben, die auch für den Fall galt, dass wir ausscheiden sollten: Jeder, der bei uns bleiben will, soll bleiben. Jeder, der nicht bleiben will, soll gehen. Wir spielen für einen wichtigen Klub und sind in der Pflicht, große Ziele anzupeilen", sagte der Stürmer. 

Martinez nannte zwar den Namen nicht, spielte damit aber wahrscheinlich besonders auf Hakan Calhanoglu an, der die Klub-WM offiziell verletzt verpasst hat. Und der in der Türkei dahingehend zitiert wird, dass er Sehnsucht nach einer Rückkehr in seine Heimat habe und trotz laufenden Vertrags in Mailand zu Galatasaray wechseln will. Auf Nachfrage bestätigte Martinez den speziellen Fall nicht. 

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Hakan Calhanoglu hat noch bis 2027 Vertrag 

"Ich sage das nur allgemein. Es war eine lange und ermüdende Saison, die wir ohne etwas in der Hand abgeschlossen haben. Es ist eine generelle Message. Ich werde keine Namen nennen. Wir sind hier, um alles zu geben. Aber ich habe hier vieles gesehen, das mir nicht gefallen hat. Ich bin der Kapitän und Anführer unseres Teams, also muss ich Dinge ansprechen. Die Nachricht ist klar: Diejenigen, die bleiben und weiter um wichtige Pokale kämpfen wollen, sollen bleiben. Andernfalls: Goodbye", macht der Argentinier trotzdem unmissverständlich klar. 

Inter-Präsident Giuseppe Marotta reagierte unmittelbar auf die Worte seines Kapitäns. "Ich glaube, Lautaro hat über Hakan gesprochen", so der Vereinsboss, "wenn ein Spieler nicht mehr hier sein will, ist es richtig, ihn gehen zu lassen. Bisher hat sich Hakan nicht dazu geäußert, aber wir sind bereit, mit ihm zu sprechen. Wenn der Wunsch nach einem Wechsel besteht, stehen wir dem offen gegenüber." 

Der in Mannheim geborene Calhanoglu steht seit 2021 bei Inter Mailand unter Vertrag und ist in Topform ein elementarer Bestandteil des in der Regel erfolgreichen Inter-Spiels in den letzten Jahren gewesen. Sein Vertrag bei den Nerazzurri läuft noch bis 2027. 

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