Den späten 2:1-Siegtreffer von Camilla Küver erlebte Alexandra Popp in Köln nicht mehr auf dem Platz, musste sie doch in der 85. Spielminute angeschlagen ausgewechselt werden. Kurz zuvor war die 34-Jährige mit ihrer ehemaligen Nationalmannschaftskollegin Marina Hegering zusammengekracht und hatte das Feld infolgedessen mit dick bandagiertem Sprunggelenk verlassen müssen.
Wenig überraschend gab es im Anschluss durchaus die Sorge, ob es sich denn um eine schlimmere Verletzung handeln könnte. Das ist offenbar nun nicht der Fall. Denn der VfL Wolfsburg gab am Montag nach dem Verletzungsschreck am Vortag Entwarnung.
Fraglich für das Heimspiel gegen Werder
Die langjährige Nationalspielerin (67 Tore in 145 Länderspielen) habe lediglich eine Prellung des rechten Unterschenkels erlitten, heißt es in einer Klubmitteilung des Bundesligisten, der ebenfalls betonte, dass eine "strukturelle Verletzung" nicht vorliege.
Ob Popp, die seit über 13 Jahren für die Niedersachsen spielt und mittlerweile auf 320 Bundesligaspiele (149 Tore) zurückblicken kann, bereits am kommenden Mittwoch (19 Uhr) gegen Werder Bremen wird auflaufen können, ist aber noch fraglich.
In der laufenden Saison hatte Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch (41) die erfahrene Angreifern und absolute Führungskraft im Team in allen drei Ligapartien aufgeboten. Zum Start in die neue Saison steuerte Popp beim 3:3 beim Hamburger SV einen Treffer bei, gegen Carl-Zeiss Jena (3:1) ging sie am zweiten Spieltag leer aus, während sie am Sonntag in der Domstadt das zwischenzeitliche 1:1 von Lineth Beerensteyn aufgelegt hatte.