Am Ende stand ein 4:0-Sieg beim KSC und das Ende der Serie von drei punktlosen Spielen in Serie. Was sich nach einer deutlichen Sache anhört, hätte aber gut und gerne auch anders laufen können.
Denn nach einer torlosen ersten Hälfte war es das Schiedsrichtergespann um Timo Gansloweit, das entscheidend auf die Partie einwirkte. Zunächst wurde der Treffer zur 1:0-Führung des KSC von Leon Opitz nach VAR-Eingriff einkassiert. Dann sah Angreifer Fabian Schleusener Gelb-Rot und musste zum ersten Mal in seiner Profikarriere vom Feld. Beide Entscheidungen waren diskussionswürdig. Später musste auch noch Innenverteidiger Marcel Franke vom Feld, als die Partie dann allerdings längst entschieden war.
Das ganze Spiel sei ein Beispiel dafür, wie die Partien in der 2. Bundesliga auf des Messers Schneide stehen würden, kommentierte SCP-Trainer Ralf Kettemann danach auf der Pressekonferenz. "Wir hatten ein bisschen Glück, was die VAR-Entscheidungen angeht. Das hat uns natürlich maximal in die Karten gespielt", weiß Kettemann, der sich bewusst war, dass die Partie auch anders hätte laufen können. "Es ist so verrückt, es hat nicht viel gefehlt, dass wir hier anders dasitzen. Jetzt haben wir 4:0 gewonnen und sind happy."
Curda per Doppelpack zum Matchwinner
Deswegen wurde Laurin Curda zum Matchwinner, der per Doppelpack den SCP in die Spur brachte. "Ich glaube, wir wissen einfach, was wir drauf haben, auch wenn wir es die letzten drei Spiele nicht so zeigen konnten", kommentierte der 24-Jährige. "Wir haben Spirit in der Mannschaft und möchten den Schwung jetzt mitnehmen."
Die Schwächephase hat Paderborn zwar einen Aufstiegsplatz gekostet, aber am Freitag kommt mit Darmstadt ein direkter Konkurrent. Bei einem Sieg winkt dann mindestens Platz 3 für die kurze Winterpause.