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Kohfeldts Darts-Anekdote: "Das heißt, es wartet hoffentlich noch ein Sieg auf mich"

kicker

Mit dem Auswärtsspiel bei Tabellennachbar Paderborn endet für den SV Darmstadt 98 ein intensives Jahr. Zu Beginn der Rückrunde der vergangenen Saison hatte die Mannschaft ein Tief, geriet in Sichtweite der Abstiegsplätze. Zum Ende der Hinrunde der laufenden Saison liegt die Mannschaft nun in Sichtweite der Aufstiegsränge.

Und diese Position will Florian Kohfeldt mit einem Erfolg im letzten Pflichtspiel 2025 festigen. Von Wintermüdigkeit ist beim Lilien-Coach dabei keine Spur. "Wir sind voller Energie", betonte er am Donnerstag.

Ein verlorenes Finale als gutes Omen?

Vor einem Jahr hatten die Lilien nach einer zuvor starken Serie unter Kohfeldt das letzte Spiel des Jahres 1:2 bei Schlusslicht Jahn Regensburg verloren - der Beginn des Negativtrends, der sich dann nach der Winterpause fortsetzte. Dass es dieses Jahr wieder so kommen könnte, ist für Kohfeldt jedoch kein Thema.

Zwei Gründe nennt er für seinen Optimismus: Zum einen seien die Mannschaft und der Stab voll fokussiert. Zum anderen gebe ihm eine Anekdote aus dem Hintergrund Zuversicht, erzählt er mit einem Augenzwinkern: "Jedes Jahr wird unter der Organisation unseres Reha-Trainers Florian Bauer die inoffizielle Dart-WM in der Geschäftsstelle ausgespielt. Letztes Jahr hatte ich einen Lauf und bin Weltmeister geworden. Gestern habe ich unter dramatischen Umständen das Finale verloren und bin jetzt Vizeweltmeister. Das heißt, es wartet hoffentlich noch ein Sieg auf mich."

Hornby und Nürnberger vor der Rückkehr

Personell kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Startelf stehen wird Fabian Nürnberger. Der Linksverteidiger hatte gegen Münster pausiert, weil der kürzlich operierte Meniskus eine Reaktion gezeigt hatte - primär eine Vorsichtsmaßnahme. Auch Offensivregisseur Fraser Hornby könnte nach dreiwöchiger Spielpause in die Startformation zurückkehren - obwohl Kohfeldt Spieler nach mehrwöchigen Verletzungspausen eher langsam heranführt. Doch bei Hornby ist der Fall anders.

"Mit Fraser hätten wir gegen Münster schon ein großes Risiko gehen können", sagte Kohfeldt. "Wir haben uns aber dafür entschieden, dass er nochmal eine ganz normale Trainingswoche hat." Es sei kein monatelanger Ausfall gewesen, letztlich habe er bis zum Wiedereinstieg ins Training nur zwei Wochen gefehlt. "Von daher ist er mit Sicherheit auch jemand, der in meinen Startelf-Überlegungen eine Rolle spielt."

Komplett in die Karten schauen lassen wollte sich der Lilien-Coach aber nicht mit Blick auf den Schotten. Andersherum müsse er sich nämlich auch noch überlegen, wann der Impuls mit seinem Offensivregisseur im Spiel sinnvoll sei. "Weil 90 Minuten auf einem, nach meinem Gefühl, ziemlich tiefen und schweren Platz in Paderborn - da weiß ich nicht, ob das geht", sagte Kohfeldt. "Aber ja, er ist in sehr gutem Zustand."