Der FC Lausanne-Sport hat in diesem Sommer Muhanad Al-Saad ausgeliehen. Der 22-Jährige stammt aus Saudi-Arabien und kommt vom SC Neom. Im Interview mit dem Blick bestätigt Lausanne-Sportchef eine Zusammenarbeit mit dem SC Neom: "Das stimmt. Allerdings ist nichts vertraglich vereinbart. In einem ersten Schritt bieten wir Hand, Talente auszuleihen, die wir weiterbringen sollen. Gleichzeitig sollen uns diese Spieler helfen. Neom ist in die erste Saudi-Liga aufgestiegen und liegt derzeit auf Platz vier. Da ist richtig Geld vorhanden. Die haben für weit mehr als 100 Millionen Franken Spieler geholt. Aber diese Zusammenarbeit steht ganz am Anfang. Mal schauen, wie sie sich weiterentwickelt."
„"Technisch ist er aussergewöhnlich gut. Physisch leidet er noch."“ (Stephane Henchoz, Blick, 15.10.2025)
Sportlich hat Al-Saad noch keine Stricke im Waadtland zerrissen. Der Offensivspieler kommt erst auf drei Einsätze für die erste Mannschaft. Trotzdem sieht Henchoz in der Leihgabe das Potenzial zum Super-League-Spieler: "Technisch ist er aussergewöhnlich gut. Physisch leidet er noch. Da ist er noch nicht auf dem Niveau unserer Meisterschaft, die technisch nicht die beste Liga der Welt ist, aber körperlich anspruchsvoll. In seinen drei bisherigen Kurzeinsätzen hat er zwei Tore gemacht, darunter das 2:0 im Cup beim 2:1-Sieg. Also ein wichtiges Tor! Und er gehört zum Kader der saudischen A-Nationalmannschaft, deren Niveau keineswegs schlecht ist. Ich bin gespannt, wie er sich in ein paar Wochen präsentiert."
Lausanne-Sport hat sich für die Ligaphase der Conference League qualifiziert. In der Meisterschaft ist Peter Zeidlers Mannschaft noch nicht wie gewünscht gestartet. Doch dank des 5:0-Sieges über den BSC Young Boys stehen die Waadtländer vor Servette auf dem zehnten Platz.