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Lob auch aus Unterhaching: Bastion Buchbach bleibt uneinnehmbar

kicker

Auch Spitzenreiter SpVgg Unterhaching konnte die Buchbacher Festung am 9. Spieltag der Regionalliga Bayern nicht stürmen und war am Ende mit dem 1:1 am Freitagabend vor über 1.200 Zuschauern ganz gut bedient. "Ich glaube, wenn wir hier als Sieger vom Platz gehen, wäre das hochverdient gewesen", legte sich Buchbachs Trainer Aleksandro Petrovic angesichts des Übergewichts an Chancen für sein Team fest.

Es wäre also mehr drin gewesen für den Vizemeister, der seit dem 1:4 gegen die SpVgg Greuther Fürth II am 9. August 2024 in der SMR-Arena ungeschlagen ist, dem aber der erste Sieg gegen die Hachinger verwehrt blieb. Während Zwillingsbruder Lars vor 14 Tagen mit Wacker Burghausen beim 1:3 mit leeren Händen nach Hause fahren musste, konnte sich Hachings Coach Sven Bender nach Treffern von Sammy Ammari (9.) und Andy Breuer, der mit einem Kunstschuss aus 35 Metern das 1:1 erzielte (43.), wenigstens über einen Punkt freuen.

"Es ist ganz wichtig zu sagen, dass es nicht der Trainer war, der hier gespielt hat, sondern das ganze Team von Wacker Burghausen. Ich habe das Spiel gesehen. Und da hat Buchbach verdient gewonnen. Aber Ali und ich sind Freunde und deswegen haben wir im Vorfeld ausgemacht, dass wir 1:1 spielen", scherzte der Hachinger Trainer, der allerdings zugab: "Den Punkt nehmen wir gerne mit. Wir wissen, dass wir besser spielen müssen, wir wissen, dass wir nicht in Rückstand geraten sollten und wir wissen, dass wir uns schwächen, wenn wir das Spiel nicht mit elf Mann beenden."

Haching wieder in Unterzahl

Den Rückstand durch den Treffer von Kapitän Ammari bezeichnete Bender als verdient, die Rote Karte gegen seinen eigenen Kapitän Manuel Stiefler (83.), der Daniel Muteba an einer klaren Torchance hinderte, schien den Ex-Profi mehr zu nerven: "Das ist ja nicht das erste Mal, dass wir auswärts in Unterzahl geraten."

Über die Qualitäten des Vizemeisters, der die Anfangsphase klar dominierte und auch im zweiten Abschnitt meist eindeutig Chef im Ring war, gab es zwischen Bender und Präsident Manni Schwabl keine zwei Meinungen. "Buchbach hat eine sehr gute Mannschaft. Für Regionalliga-Verhältnisse war das ein sehr gutes und ein hochinteressantes Spiel", urteilte Schwabl, der besonders von der Variabilität der Rot-Weißen im Spiel mit dem Ball angetan war: "Besonders die guten Spielverlagerungen haben mir gefallen."

Durchschlagskraft fehlt

Auf Buchbach Seite haderte Petrovic ein wenig mit der finalen Durchschlagskraft in der Box: "Wir hatten, wie man in Bayern sagt, maustote Chancen, haben es aber leider nicht geschafft, die Dinger ins Tor zu hauen. Aber es ist trotzdem durchaus positiv, dass wir uns die Chancen erarbeiten. Und dann ist es der nächste Step, dass wir die Tore machen. Aber ich mache den Jungs da keinen Vorwurf, die hauen sowieso jedes Mal alles raus. Und so denke ich, dass ein Dreier durchaus verdient gewesen wäre."

Ähnlich sah es Vorlagengeber Muteba: "Es war das gleiche Ding wie letzte Woche beim 1:1 in Memmingen. Wenn wir das 2:0 machen, schaut die Sache ganz anders aus und wir gehen wahrscheinlich als Sieger vom Platz", noch deutlicher wurde der ehrgeizige Vizekapitän Albano Gashi: "Wir könnten schon ein paar Punkte mehr haben. Die Qualität haben wir auf jeden Fall und das sollten wir in den nächsten Spielen auch beweisen."