Fehlercode: %{errorCode}

Luzern und GC kassieren empfindliche Pleiten

kicker

Nach zuletzt zwei Niederlagen hat der Leader aus Thun das formschwache Luzern empfangen. Die Berner Oberländer mussten für die Aufgabe auf Michael Heule und Leonardo Bertone verzichten. Von diesen Ausfällen ist nichts zu sehen. Der FCT legt sofort den Vorwärtsgang ein und kommt in der Startphase zu ersten Abschlüssen. Der FC Luzern versteckt sich aber keineswegs und so entwickelt sich eine muntere Partie. In der 18. Spielminute kocht die Stockhorn Arena erstmals über. Brighton Labeau wird mit einem langen Ball lanciert, der nimmt den Ball mit der Brust an, dreht sich und schiesst per Fallrückzieher ein - was für ein Tor!

In der Folge spielt der FC Thun mit der Souveränität eines Leaders. Bis zur Pause ist die Messe bereits gelegen. Zwei Tore nach Standards sorgen für ein komfortables Polster. Mit dem 3:0 ist Luzern sogar gut bedient, denn Nils Reichmuth trifft nach einem Konter nur die Latte und Ethan Meichtry vergibt eine Kopfballchance aus kürzester Distanz.

Im zweiten Durchgang geht es ähnlich weiter wie noch im ersten. Meichtry setzt das erste Ausrufezeichen, doch sein Ball klatscht an den Aussenpfosten. Kurze Zeit später steht es dennoch 4:0. Eine Flanke rutscht Meichtry über den Schlappen und senkt sich perfekt ins Tor. Der Schlusspunkt setzten dann noch die Gäste, in den letzten Minuten trifft Lars Villiger. Es ist nur Resultatkosmetik, denn Thun gewinnt hochverdient gegen die Innerschweizer und beendet damit die Mini-Krise mit zwei Niederlagen auf eindrucksvolle Art und Weise. Der einzige Wermutstropfen für die Thuner ist die Verletzung von Genis Montolio. Er muss sich nach einem Zusammenprall in der zweiten Halbzeit auswechseln lassen.

Servette setzt sich von GC ab

Im Letzigrund gibt es beim Duell zwischen den Tabellennachbarn für die Grasshoppers zum Auftakt gleich eine kalte Dusche. Florian Ayé bringt den Servette FC vermeintlich schon in der sechsten Minute in Führung. Der VAR erkennt aber eine Abseitsstellung im Aufbau bei Miroslav Stevanovic und so kommen die Hausherren mit dem Schrecken davon. In der 21. Minute schlägt es dann aber endgültig ein. Steve Rouiller steht nach einer Eckballvariante viel zu frei und kann zum 1:0 für die Grenats einköpfeln.

Auf den durchzogenen Auftritt seiner Mannschaft reagiert GC-Trainer Gerald Scheiblehner noch in der ersten Halbzeit. Nikolas Muci, Tim Meyer und Samuel Marques müssen bereits nach 36 Minuten den Rasen verlassen. Gerald Scheiblehner hat von seiner Mannschaft genug gesehen und reagiert noch in der ersten Halbzeit mit einem Dreifachwechsel. Für das Trio kommen Oscar Clemente, Imourane Hassane und Samuel Krasniqi ins Spiel.

Die zweite Halbzeit findet unter dem Motto "GC kann nicht mehr, Servette muss nicht mehr" statt. Die Gäste verwalten den knappen Vorsprung souverän und holen sich den Dreier. Auch für die Genfer gibt es allerdings noch schlechte Nachrichten. Torhüter Jeremy Frick muss sich verletzt auswechseln lassen. Er hat sich bei einem Abstoss verletzt.