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Mbappé: Lob und Kampfansage an Bayern

kicker

Seit dem 21. Februar und dem 1:2 in Osasuna stand Kylian Mbappé nicht mehr in der Startelf von Real Madrid, eine Verletzung im linken Knie, die er noch im Dezember bei der 0:2-Heimniederlage gegen Celta Vigo erlitten hatte, hatte ihm zu schaffen gemacht und auch für Frust gesorgt. Erst Mitte März kehrte er zurück und wurde beim 3:2-Derbysieg gegen Atletico eingewechselt. Nun will er aber mit den Königlichen auch wieder durchstarten und er zeigte sich auch bemüht, spanische Ängste aus dem Weg zu räumen.

"Ich weiß, dass man in Spanien wegen allem besorgt ist. Manche glauben, ich würde nicht mehr für Real spielen und stattdessen direkt zur Weltmeisterschaft gehen", sagte er gegenüber Telefoot und betonte: "Der beste Weg, sich gut auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten, ist, vorher mit Real Madrid alles zu gewinnen."

"Wenn jemand Bayern stoppen kann, dann ist es Real"

Real kann noch das Double aus Meisterschaft und Champions League gewinnen, in der Liga liegt man aber bereits vier Zähler hinter Erzrivale FC Barcelona und in der Champions League wartet im Viertelfinale mit dem FC Bayern München die derzeit wohl denkbar schwerste Aufgabe. "Uns erwarten zwei große Spiele gegen eine Mannschaft, die meiner Meinung nach derzeit die beste in Europa ist", lobte Mbappé den deutschen Rekordmeister, zeigte sich zugleich aber kämpferisch: "Aber wenn jemand den FC Bayern stoppen kann, dann ist es Real Madrid."

Mit 23 Toren ist Mbappé nicht nur Reals Top-Torjäger, er führt die Torjägerstatistik in La Liga vor Mallorcas Vedat Muriqi (18) und Osasunas Ante Budimir (14) an. Dennoch ist der Franzose nicht frei von Kritik, ein Umstand, der ihm jedoch nicht zu schaffen macht. "Ich verstehe, dass Real für sehr viele Menschen in Spanien wie eine Religion ist. Unsere Fans sind sehr leidenschaftlich, es wird viel geredet, viel spekuliert - manchmal zu Recht, manchmal auch nicht", so Mbappé: "Mir ist klar geworden, dass man lernen muss, mit Kritik umzugehen, wenn man bei einem so großen Verein spielt. Denn jeder wurde schon einmal kritisiert, selbst die größten Stars wie Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane oder Alfredo Di Stefano. Warum sollte ich ausgenommen sein?"