In der Bundesliga kommt Alara derzeit nur zu Jokereinsätzen und hat deswegen jüngst auch keinen Kaderplatz in der A-Nationalmannschaft von Christian Wück erhalten. Dass der technisch begabten Mittelfeldspielerin die Zukunft gehört, daran besteht allerdings kein Zweifel.
Das sieht auch der DFB so, der am Freitag bekanntgab, dass die 18-Jährige in der Kategorie U 19 die Fritz-Walter-Medaille in Gold erhält. Silber geht an Estrella Merino Gonzalez, Stamm-Rechtsverteidigerin von Bayer 04 Leverkusen und mittelfristig ebenfalls eine klare Kandidatin für die A-Nationalmannschaft. Die Auszeichnung in Bronze vergibt der DFB an Torhüterin Thea Farwick vom SV Meppen. Diese war in dieser Woche erstmals für die U-23-Nationalmannschaft nominiert worden.
In der tieferen Jahrgangsstufe U 17 darf sich der FC Bayern über zwei weitere Medaillen für seine Talente freuen. Luzie Zähringer gehört mit 17 Jahren längst zum Stamm in der zweiten Mannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt. Die Verteidigern wurde mit Gold gekürt, vor Lotta Wrede (Silber). Das HSV-Talent traf Ende September erstmals in der Bundesliga und gilt schon länger als großes Versprechen.
Bronze ging an Marie Gmeineder, ebenfalls unter Vertrag in der zweiten Mannschaft des Deutschen Meisters und zugleich feste Größe im zentralen defensiven Mittelfeld der deutschen U-17-Nationalmannschaft.
Seit 2005 vergibt der DFB die Fritz-Walter-Medaillen. In jüngerer Vergangenheit gewannen beispielsweise Franziska Kett, Jule Brand und Lena Oberdorf Gold, auch Alara wurde vor zwei Jahren - damals in der jüngeren Altersstufe - mit Gold ausgezeichnet.