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Meier spricht von "Samichlaus-Geschenk" und Görtler kann es nicht glauben

kicker

Beim Stand von 2:1 für den FC Zürich kam in der 72. Minute es zu einem weiten Einwurf des FC St.Gallen, der bis in den Zürcher Strafraum flog. Da stellte sich FCZ-Verteidiger David Vujevic nicht gut an und riss im Zweikampf beide Arme nach oben. Der Ball klatschte ihm an den linken Arm und es passierte nichts. Der Schiedsrichter hatte die Szene übersehen und der VAR griff nicht ein. Sehr zum Unverständnis vom Captain des FC St.Gallen, Lukas Görtler, und dem Schiedsrichter-Experten des Blicks, Urs Meier.

Urs Meier spricht von einem "Samichlaus-Geschenk" für den FC Zürich. "Wie Vujevic mit den Armen von sich gestreckt dasteht, einer unnatürlichen Haltung für einen Verteidiger, dann müssen beim Schiedsrichter die Alarmglocken klingeln", so Meier. Für den Ex-Schiedsrichter ist klar, dass der Schiedsrichter auf dem Platz dieses Handspiel sehen muss. Er sagt weiter: "Aber wenn er es nicht sieht, dann haben wir doch das Fangnetz." Damit meint Meier natürlich den VAR.

Görtler: "Montagmorgen ist wieder der Wermellinger im Tagblatt"

Klare Worte wählt auch FCSG-Captain Lukas Görtler nach dem Spiel im Interview mit blue Sport: "Wir haben einen Video-Schiedsrichter, wie kann man so etwas nicht sehen?" Er meint, da könne man den VAR auch weglassen und dann sei es ein faires Spiel auf beiden Seiten und man akzeptiere, dass Schiedsrichter Sven Wolfensberger die Szene nicht richtig beurteilte. Dann wird er noch einmal klar: "Das schauen 1000 Leute an und 1000 sagen: «Elfmeter.»"

Für Görtler ist es schlichtweg unglaublich, dass diese Szene vom VAR nicht richtig beurteilt wurde. Dann folgt noch eine Kritik an Schiedsrichterchef Daniel Wermellinger: "Montagmorgen, täglich grüsst das Murmeltier, ist wieder der Wermellinger im Tagblatt und erklärt: «Entschuldigung, haben wir nicht gesehen.» Zum Ende der Saison haben sie dann wieder 99 Prozent gerechtere Entscheide gefällt dank des VAR, doch wie sie auf diese Statistiken kommen, weiss ich nicht."