Fehlercode: %{errorCode}

Mit fast 59 Jahren Wechsel in Japans 3. Liga: "King Kazu" macht weiter

kicker

Ende Februar wird Kazuyoshi Miura seinen 59. Geburtstag feiern - und das vermutlich als offizieller Drittliga-Profi in Japan. Die japanische Fußball-Legende hängt eine weitere Saison an seine mittlerweile 40 Jahre andauernde Profi-Karriere und wechselt auf Leihbasis zum Drittligisten Fukushima United.

"Meine Leidenschaft für den Fußball hat sich nicht verändert, egal wie alt ich werde", sagte der Angreifer in einem Statement seines neuen Vereins am Dienstag. "Als Teil von Fukushima werde ich leidenschaftlich kämpfen und zusammen werden wir Geschichte schreiben."

In der vergangenen Saison lief "King Kazu", so Miuras Spitzname, für den Viertligisten Atletico Suzuka auf, stand insgesamt 69 Minuten verteilt über sieben Einsätze auf dem Feld. Seit 2005 steht er beim japanischen Yokohama FC unter Vertrag, wurde seither immer wieder verliehen. Yokohama stieg in der Anfang Dezember beendeten 2025er-Saison aus der ersten in die zweite Liga ab.

Stationen in Brasilien, Italien, Kroatien und Portugal

Miura selbst hatte einst angekündigt, bis zu seinem 60. Geburtstag weiterspielen zu wollen - nun kehrt er erstmals seit fünf Jahren in eine der Top-3-Ligen Japans zurück. Seine Karriere begann in den 1980er-Jahren in Brasilien, er lief unter anderem für den FC Santos, in Europa für CFC Genua oder Dinamo Zagreb und in Australien für Sydney FC auf.

In der Nationalmannschaft kommt der Japaner auf 55 Tore in 89 Einsätzen zwischen 1990 und 2000. 20 Jahre später stellte er in der J.League, Japans erster Liga, den Altersrekord auf: Mit 53 Jahren, sechs Monaten und 28 Tagen stand er 2020 in der Startelf von Yokohama.

Bereits 2017 avancierte "King Kazu" zum ältesten Torschützen in einem Profispiel, 2023 spielte er nochmal für ein halbes Jahr in der zweiten portugiesischen Liga für UD Oliveirense. In der vergangenen Spielzeit blieb er in der vierten Liga Japans allerdings ohne eigenen Treffer. Als Erfolgsgeheimnis für seine lange Karriere nannte Miura einmal eine strenge Diät, "harte Arbeit und Leidenschaft".