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Mit Pragmatismus zum Erfolg: "Wichtig, dass du zum richtigen Zeitpunkt die Tore machst"

kicker

Zumindest bis Sonntagnachmittag lacht der Wolfsberger AC ex aequo mit Rapid mit 17 Punkten von der Tabellenspitze. Mit dem 3:1-Auswärtserfolg beim auch nach neun Runden immer noch sieglosen GAK untermauerten die Lavanttaler einmal mehr ihren Anspruch auf einen Platz unter den Topteams der österreichischen Bundesliga.

Dabei war die Leistung des Cupsiegers am Samstag in Graz über weite Strecken nicht mehr als überschaubar. "Gerade in der ersten Hälfte haben wir nicht wirklich mehr gemacht als das Nötigste. Es war wichtig, dass wir 1:0 in Führung gegangen sind - das war auch das Positivste in der ersten Hälfte", räumte Mittelfeldspieler Alessandro Schöpf im Interview mit Sky ein.

Der Teamkicker avancierte mit einem Tor und zwei Assists zum Man of the Match und sah im pragmatischen Ansatz der Mannschaft auch eine wichtige Qualität bei den Kärntnern. "Da ist es schon auch wichtig, dass du zum richtigen Zeitpunkt die Tore machst", betonte der 31-Jährige. "In der zweiten Hälfte haben wir es dann schon sehr routiniert und souverän zu Ende gespielt."

Feldhofers verheerende Bilanz: "Schwierig, Argumente zu finden"

Während der WAC seinen Platz in der Crème de la Crème der Liga behauptet hat, kommt der GAK weiter nicht auf Touren. Die Bilanz könnte sich mit fünf Unentschieden und vier Niederlagen nach neun Runden kaum biederer lesen, mit nur sechs eigenen und bereits 19 Gegentoren steht bei den Rotjacken in beiden Kategorien der jeweils schlechteste Wert zu Buche.

Dennoch sah Trainer Ferdinand Feldhofer "mehr als eine ordentliche Leistung", bei der er seiner Mannschaft "wenig vorwerfen" könne. Angesichts der verheerenden Ausbeute von lediglich zwei Siegen in 20 Pflichtspielen unter seiner Regentschaft weiß der 45-Jährige aber auch, es ist "schwierig, Argumente zu finden". Sportdirektor Tino Wawra hatte Feldhofer noch vor der Niederlage gegen den WAC das Vertrauen ausgesprochen.

Der Coach klammert sich indes an Zweckoptimismus: "Es ist nicht das erste Mal, dass ich in einer solchen Situation bin. Ich weiß, dass man gerade dann noch enger zusammenrücken muss. Der Verein gibt mir auch nicht das Gefühl, dass sie nicht an mich glauben würden."