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"Musterbeispiel für den TSG-Weg": Hoffenheim bindet Petersson langfristig

kicker

Als Sohn des isländischen Handballers Alexander Petersson, der in der Bundesliga bei mehreren Vereinen aktiv war, verbrachte Lukas Petersson bereits seine Kindheit und Jugend in Deutschland. In Düsseldorf geboren, zog er 2012 mit seiner Familie im Alter von acht Jahren weiter in den Rhein-Neckar-Kreis. Dort wurde er selbst sportlich aktiv, allerdings nicht wie sein Vater bei den Rhein-Neckar Löwen, sondern im Fußball: 2015 wechselte Petersson ins Nachwuchsleistungszentrum der TSG Hoffenheim und durchlief bei den Kraichgauern in der Folge sämtliche Jugendmannschaften.

Knapp elf Jahre später ist der mittlerweile 21-Jährige dritter Torwart bei den TSG-Profis und hütet als Stammkeeper das Tor der Hoffenheimer Zweitvertretung in der 3. Liga. Das soll auf absehbare Zeit auch so bleiben: Am Montag verkündete der Verein, dass Petersson seinen ohnehin bis Sommer 2027 laufenden Vertrag vorzeitig verlängert hat. Die neue Laufzeit wurde nicht kommuniziert, an der Rolle des Isländers soll sich allerdings vorerst nichts ändern.

Stammkeeper in Liga 3, aber ohne Profieinsatz

Man habe ein "vielversprechendes Torwart-Talent langfristig an den Klub" gebunden, heißt es in der Pressemitteilung. Paul Pajduch, Technischer Direktor der TSG, ergänzt: "Lukas hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Er überzeugt trotz seines jungen Alters durch seine Ruhe und Spielintelligenz und hat sich in unserem Torwartteam etabliert. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren gemeinsamen Weg weiterhin gehen werden."

Ein Einsatz bei den TSG-Profis war Petersson nach seiner Beförderung zu Beginn der Vorsaison noch nicht vergönnt. Doch für die U 23 des Klubs bringt es der isländische Junioren-Nationalspieler auf mittlerweile 47 Einsätze - davon 15 in der laufenden Drittligasaison, in der Petersson dreimal ohne Gegentor blieb und sich zu einem kicker-Notenschnitt von 3,03 parierte. Zuvor war der Keeper auch für die Nachwuchsmannschaften in der U-19- und U-17-Bundesliga zum Einsatz gekommen. Petersson sei daher ein "Musterbeispiel" für den "TSG-Weg vom Kinderperspektivteam in den Profikader", so der Klub in seiner Mitteilung.