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Nach Fan-Kritik: Shi beerbt Shi als Wolves-Boss

kicker

Ganz verabschiedet sich Shi allerdings nicht vom Klub: Er bleibt Chef der Fosun Sports Group, ein auf vielen Feldern tätiges chinesiches Investmentunternehmen, das die Wolves im Jahr 2016 kaufte. Die Rolle des Klubchefs übernimmt interimsmäßig Nathan Shi, der seit 2016 für Fosun arbeitet und trotz gleichen Nachnamens nicht mit Jeff Shi verwandt ist.

"Ich trete mit einem Herzen voller Dankbarkeit zurück", sagte Jeff Shi. "Es war mir eine Ehre und ein Privileg. Gemeinsam haben wir den Verein zu einer globalen Größe geformt, die auf höchstem Niveau kämpft. Mein Platz mag sich ändern, aber mein Herz wird weiterhin bei jedem einzelnen Spiel für diesen Verein schlagen."

Sündenbock der Krise

Shi stand seit Monaten im Fokus der über den sportlichen Niedergang verärgerten Fans. Die Wolves haben in 16 Saisonspielen gerade einmal zwei Punkte geholt und sind damit das schlechteste Team der Premier-League-Geschichte seit 137 Jahren. Der Gang in die zweitklassige Championship scheint damit schon vor Weihnachten unvermeidbar: Ihr Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits 14 Zähler.

Allerdings sind auch erfolgreiche Zeiten mit der Ära verknüpft: 2018 stieg der Klub unter Shi in die Premier League auf. 2019 erreichten die Wolves das Halbfinale im FA Cup, in der darauffolgenden Saison das Viertelfinale der Europa League - davon ist der Klub aus den West Midlands mittlerweile weit entfernt.