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Nach langer Reha: Unions Nsoki macht den nächsten Schritt

kicker

Das Warten hat ein Ende: Stanley Nsoki spielte am Mittwochabend beim 3:0-Erfolg des 1. FC Union im Freundschaftsspiel beim Regionalligisten FSV Luckenwalde erstmals für die Berliner.

Der 26 Jahre alte Innenverteidiger lief planmäßig in den ersten 45 Minuten auf. Er machte dabei auch aus Sicht von Trainer Steffen Baumgart einen ordentlichen Eindruck. "Er ist ein sehr athletischer und ein sehr schneller Spieler. Er bringt viel Erfahrung mit. Das hat man in der einen oder anderen Situation gut gesehen", sagte Baumgart.

Im Werner-Seelenbinder-Stadion von Luckenwalde erlebte Nsoki nach langer Verletzungspause trotz relativ milder Temperaturen schon einen Kaltstart. Zwar stand er bereits vier Tage zuvor beim Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen (0:2) im Kader. Er blieb dort jedoch noch ohne Einsatz.

In Luckenwalde agierte der Franzose ruhig und abgeklärt. Er zeigte eine gute Spieleröffnung, sicheres Stellungsspiel und eine robuste Zweikampfführung gegen den Tabellensechsten der Regionalliga Nordost.

Bis er in höchster Bundesligaform ist, dürfte es aber noch ein bisschen dauern. Vor seiner langwierigen Muskelverletzung spielte Nsoki letztmals am 3. Mai für Hoffenheim im Oberhaus. Damals gab es ein 4:4 bei Borussia Mönchengladbach. Die Borussen sind am 17. Oktober (20.30 Uhr) im Stadion An der Alten Försterei der nächste Union-Gegner in der Meisterschaft. Gibt es ausgerechnet gegen die Fohlen-Elf das Bundesliga-Comeback von Nsoki?

Baumgart sieht diesbezüglich noch Spielraum. "Wir müssen ihn weiter so aufbauen. Er ist auf einem sehr guten Weg. Er hat noch einiges nach- und aufzuholen. Das ist klar. Aber er wird jetzt immer mehr im Kader stehen", so Baumgart.

Noch keine Diagnosen bei Skov und Ogbemudia

Weniger erfreulich verlief der Abend für zwei andere Union-Profis: Sowohl Robert Skov als auch Oluwaseun Ogbemudia mussten vorzeitig vom Feld. Allrounder Skov, der wie Nsoki in ersten Durchgang eingesetzt werden sollte, hatte bereits nach rund 20 Minuten Probleme mit der linken Wade. Kurz darauf ging er freiwillig herunter. Skov fehlte verletzungsbedingt schon in den letzten drei Bundesligapartien. Verteidiger Ogbemudia sollte über 90 Minuten ran. Er ging nach 80 Minuten vom Platz. Für ihn kam Danilho Doekhi, der eigentlich nur für den Notfall vorgesehen war.

Damit endete ein insgesamt ordentlicher Test mit zwei personellen Fragezeichen. Diagnosen liegen noch nicht vor. Es bleibt abzuwarten, ob sowohl Skov als auch Ogbemudia nach vier freien Tagen am kommenden Montag (11 Uhr) mit der Mannschaft trainieren können.