Seine Leistung gegen den FC Zürich war stark und hat auch seinen Trainer Mattia Croci-Torti begeistert: "In den ersten 30 Minuten hat er auf allerhöchstem Niveau gespielt", sagt der 43-Jährige beim Blick und ist sich sicher, dass man am Samstag den Alioski gesehen hat, "den der FC Lugano kennt". Nach einem Jahr mit nur sechs Einsätzen im Verein, war Alioski zu Saisonbeginn - wie das gesamte Team - nicht auf der gewohnten Höhe.
In Lugano fühlt sich der in Flamatt aufgewachsene Nordmazedonier immer wohler. Im Rückblick auf seinen Start sagt er: "Ich bin ohne Vorbereitung gekommen." Erwähnen möchte er dies aber eigentlich nicht mehr, es klinge wie eine Entschuldigung. Auch in der Krise jedoch glaubte er an seine Mannschaft: "Ich habe immer gesagt, dass diese Mannschaft stark genug ist, um oben mitzuspielen. Aber solchen Worten musst du auch auf dem Platz Taten folgen lassen."
Das hat der FC Lugano nun getan, steht immerhin schon wieder auf Rang 7 der Super League. Zu früh freuen will man sich allerdings nicht, dürfe nun nicht glauben, man hätte schon irgendetwas erreicht. "Jetzt geht es darum, bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich zu gewinnen." Die nächsten drei Punkte soll es nächsten Sonntag auswärts beim Servette FC geben.