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Nach viereinhalb Jahren: Kiel holt Meffert zurück

kicker

Den Transfer machte der Zweitligist am Samstagvormittag offiziell, Details zur Vertragslaufzeit teilte die KSV nicht mit. Für den defensiven Mittelfeldspieler ist es bereits sein zweites Engagement bei den Störchen.

"Holstein Kiel ist für mich bis heute ein besonderer Verein, mit dem ich viele schöne und emotionale Momente erleben durfte", wird Meffert in einer Vereinsmitteilung zitiert. "Ich habe hier einen wichtigen Abschnitt meiner Karriere erlebt und freue mich sehr, nun zurückzukehren und wieder Teil dieses Umfelds zu sein. Nun möchte ich meine Erfahrungen, die ich in Hamburg gemacht habe, mit einbringen, um meiner Kieler Geschichte ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzuzufügen."

Kiel hofft auf Verstärkung auf dem Platz und in der Kabine

Nach einem enttäuschend verlaufenden Engagement beim SC Freiburg schloss sich Meffert im Sommer 2018 erstmals Holstein Kiel an - und entwickelte sich bei der KSV zur Stammkraft sowie zur Führungspersönlichkeit auf und neben dem Platz. Bei seinen 87 Zweitligapartien für Kiel stand er 85-mal in der Startelf, alle acht Pokalspiele erlebte er von Anpfiff weg. Hinzu kommt noch ein Match in der Bundesliga-Relegation 2020/21, als Kiel am 1. FC Köln scheiterte.

Einen ähnlichen Impact Mefferts erhoffen sich die KSV-Bosse auch von der Rückholaktion: "Mit Holstein etwas bewegen. Diese gemeinsame Motivation und Jonas' nachgewiesene fußballerische Qualitäten sind ein toller Mix für unsere Zusammenarbeit", freut sich Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe über den Transfer. "Jonas wird auf dem Platz und in der Kabine durch seine ruhige Art, aber auch geradlinige Ansprache helfen, unser im Sommer in großen Teilen neu zusammengestelltes junges Team weiter zu formen."

Mefferts Vertrag beim Hamburger SV wäre am Saisonende ausgelaufen, damit wäre er ablösefrei gewesen. Meffert war drei Jahre lang Leistungsträger im defensiven Mittelfeld der Rothosen, diesen Status hat er nach dem Aufstieg allerdings verloren. In den bisherigen 15 Ligaspielen kam er nur zu vier Einsätzen, ein einziges Mal wurde er von HSV-Coach Merlin Polzin in der Startelf berücksichtigt - beim 1:4 bei der TSG Hoffenheim am 14. Spieltag. Zu wenig für Meffert, der sich über die Weihnachtsfeiertage für einen Weg zurück in die Zukunft entschied.