Vor etwas mehr als zwei Wochen hat die Nati mit einem 1:1 gegen den Kosovo das Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 gelöst. Während die Euphorie über die geschaffte Qualifikation noch spürbar ist, richtet sich der Fokus im Team längst auf das nächste grosse Ziel: die Endrunde im Sommer 2026. Ein zentrales Thema dabei ist die Gruppenphase, sie gilt als Grundstein für den Erfolg an einem grossen Turnier.
Der Blick wollte wissen, welche Gegner sich die Nati-Spieler für die Vorrunde wünschen. Die Antworten fielen unterschiedlich aus. Einer, der sich besonders selbstbewusst zeigte, ist Dan Ndoye. Der Offensivspieler hält wenig von Wunschdenken und macht klar: "Ich habe keine wirklichen Wünsche, ich bin bereit, mich beim grössten Turnier der Welt mit jedem zu messen."
Die drei Wunschgegner
Trotz dieser kämpferischen Haltung hat der Nottingham-Profi einige Favoriten im Blick. Aus Topf eins würde Ndoye gerne auf Brasilien treffen, ein Wunsch, der mit seiner Bewunderung für Neymar zusammenhängt. "Es ist eines der ikonischsten Nationalteams, das es gibt, und mein Idol Neymar spielt für sie", sagt er.
Auch in den weiteren Lostöpfen hat Ndoye klare Vorstellungen. Aus Topf drei schielt er auf Schottland, nicht wegen sportlicher Kalkulation, sondern aus persönlicher Verbundenheit, denn er kennt einige Spieler im schottischen Kader. Aus Topf vier würde er sich ein Duell mit WM-Neuling Kap Verde wünschen. Das Team, das erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen wird, bezeichnet er als "spannendes Land".