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Nicht Flicks Wunschlösung: Joao Cancelo zurück bei Barca

kicker

Joao Cancelo ist nicht nur zurück in Europa, sondern auch zurück beim FC Barcelona. Nachdem zunächst Inter Mailand im Werben um den portugiesischen Nationalspieler die Nase vorne gehabt zu haben schien, machten am Dienstag stattdessen die Katalanen die Verpflichtung perfekt. Schon einen Tag zuvor hatten sie über den absolvierten Medizincheck informiert und die Unterschrift für den Folgetag angekündigt. Joao Cancelo verlässt nach eineinhalb Jahren Saudi-Arabiens Topklub Al-Hilal und schließt sich auf Leihbasis Barca an, dessen Trikot er bereits in der Saison 2023/24 auf Leihbasis getragen hatte.

Der La-Liga-Spitzenreiter reagiert damit auf den langfristigen Ausfall von Innenverteidiger Andreas Christensen, der sich kurz vor Weihnachten einen Teilriss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen hatte. Durch die mehrmonatige Zwangspause des Ex-Gladbachers standen Barca - analog zum Fall Marc-André ter Stegen im Sommer - auch die finanziellen Mittel zur Verfügung, um Joao Cancelo unter Vertrag zu nehmen.

Flick hätte wohl lieber einen Innenverteidiger gehabt

Trainer Hansi Flick hätte dem Vernehmen nach lieber einen gelernten Innenverteidiger als Ersatz verpflichtet, der Markt gab aber offenbar keine realisierbare Option her. Durch Joao Cancelo, der rechts oder links hinten zuhause ist, könnte etwa Jules Koundé bei Bedarf nach innen rücken.

Der 64-malige Nationalspieler (zwölf Tore) hatte Manchester City im Sommer 2024 nach insgesamt fünf Jahren endgültig verlassen, nachdem er zwischenzeitlich nicht nur an Barca, sondern auch den FC Bayern verliehen gewesen war (Januar bis Mai 2023). Nun zog es ihn trotz eines noch bis 2027 gültigen Vertrags zurück nach Europa, womöglich auch mit Blick auf die WM im Sommer.

Bei Al-Hilal, 2024 Meister geworden und auch aktuell gut im Rennen, blieb er ohne Titel - übrigens genau wie 2023/24 mit Barca. Das will er im zweiten Anlauf nun ändern. Bei Barca erhält er die Rückennummer 2.