Barcelonas Sportdirektor Deco rund ums Supercopa-Halbfinale Barcelona gegen Bilbao, das die Katalanen klar und deutlich mit 5:0 gewannen, Entwarnung bezüglich Marc-André ter Stegen. Der Keeper, der am Dienstag aus dem saudi-arabischen Jeddah abgereist war, sei nicht schwerer am Knie verletzt. Dem deutschen Fußball-Nationaltorwart gehe es gut, sagte der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler dem Sender Movistar. Der deutsche Torwart wird in Barcelona von dem Arzt untersucht, der ihn zuletzt auch am Knie operiert hatte.
"Er hatte ein ungutes Gefühl im Knie - und natürlich ist man immer etwas besorgt, wenn ein Spieler nach einer Verletzung zurückkommt, denn er hatte in der Vergangenheit Probleme mit diesem Knie", schilderte Deco. Nun sei das Knie erst einmal ruhig gestellt worden. "Und wir sind froh, dass es nichts Ernstes ist", betonte der Funktionär.
Ter Stegen kehrte nach einer langen Verletzungspause erst im Dezember ins Mannschaftstraining zurück. Am 16. Dezember feierte er im Pokal bei Drittligist Guadaljara sein Comeback und hielt beim 2:0 seinen Kasten sauber. Seitdem kam der 33-Jährige allerdings zu keinem Einsatz mehr. An der bärenstarken Nummer 1 Joan Garcia ist kein Vorbeikommen, das hat Coach Hansi Flick auch unmissverständlich klargestellt. Und diese Situation wird sich auch so schnell nicht ändern, sollte sich der Schlussmann nicht verletzen.
Deco: "Marc ist unser Spieler"
Für ter Stegen ist somit klar, dass er dringend Spielpraxis braucht, wenn er die Weltmeisterschaft im Sommer spielen will. Ohne diese wird er auch nicht im Kasten der deutschen Nationalmannschaft stehen, das hat Julian Nagelsmann klargemacht. Im Gespräch ist ein Winterwechsel des ehemaligen Gladbachers, zuletzt auch ein Leihgeschäft zum Liga-Rivalen FC Girona im Umland von Barcelona.
Aber dazu kam es nicht, Deco äußerte sich wie folgt zur aktuellen Situation des Torwarts. "Es gibt nichts zur Zukunft zu sagen. Marc ist unser Spieler, er ist nach Saudi-Arabien gekommen, um Teil der Mannschaft zu sein, und dann ist ihm das passiert, das war's", sagte der Sportdirektor.