Das Urteil gegen die Einsprachen ist ein guter Schritt für die Clubs, allerdings noch nicht der ganz grosse Durchbruch. Die Beschwerdeführer könnten noch vor Bundesgericht weiterziehen, heisst es beim Blick. "Und anschliessend könnte auch gegen das Baugesuch in sämtlichen drei Instanzen rekurriert werden", heisst es weiter. Der Kampf ums Hardturm-Stadion und zwei Wohntürme könnte also noch weitergehen.
Es gibt aber auch gute Nachrichten für die Vereine. Die Beschwerdeführer müssen nämlich nun Geld zusammenbringen, um vors Bundesgericht zu ziehen. Wie oben genannte Quelle weiss, soll dies über Fundraising gelingen. Neben dem Verein "Pro lebenswertes Zürich - Limmatraum" und Privatpersonen aus Höngg gehört auch Urs Zweifel, Verwaltungsratsmitglied von Zweifel, zu den Gegnern des "Ensemble"-Projekts.
Dies gefiel natürlich weder den Clubs noch den Fans. Diese beschlossen anschliessend, die Marke Zweifel zu boykottieren. Mehrere Zürcher Restaurants haben sich diesem Boykott angeschlossen. Dies soll für Urs Zweifel Grund genug gewesen sein, dem Verein keine weiteren Spenden mehr zukommen zu lassen. Es heisst, für Zweifel sei das Stadion kein Problem, viel mehr kämpfe er gegen die zwei Wohntürme.
Wie der Blick schreibt, wollen die Beschwerdeführer keine Aussagen machen, um anonym zu bleiben. Stattdessen sei aus Fankreisen zu vernehmen, dass als Protest eine Webseite errichtet werden soll, auf der die vermuteten Gegner des Projekts publiziert werden sollen. "Auch eine Kleberaktion in der Stadt Zürich mit den Gesichtern der Stadion-Gegner ist in Arbeit." Sollte nun keine weitere Beschwerde eingelegt werden, so dürfte der Stadionbau im Jahr 2027 beginnen, womöglich könnte das neue Hardturm-Stadion bereits im Sommer 2028 mit einem Stadtzürcher Derby eröffnet werden.