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Ouedraogo über DFB-Rückkehrer Baku: "Ein Zeichen" als Inspiration

kicker

"Mehr oder weniger" seien die Tage bei der U-21-Nationalmannschaft ein Heimspiel für Assan Ouedraogo. Der Profi von RB Leipzig weilt mit dem DFB-Tross aktuell zur Vorbereitung auf das erste von zwei anstehenden Qualifikationsspielen in seiner fußballerischen Heimat, bevor dann am Freitag (18 Uhr, LIVE bei kicker) die Partie gegen Griechenland in Jena ausgetragen wird.

"Beim Training ist alles schon sehr familiär und angenehm", berichtet Ouedraogo nach den bisherigen zwei Einheiten. Der 19-Jährige wurde erstmals für die deutsche U 21 nominiert, erhielt von Cheftrainer Antonio Di Salvo eine Textnachricht mit der Bitte um Rückruf: "Da wusste ich eigentlich auch relativ schnell, wo das Ganze dann hinführt", so der Leipziger, der sich bei RB in den vergangenen drei Bundesliga-Spielen zum Stammspieler unter Coach Ole Werner aufgeschwungen hat.

Ouedraogo: "Das war eine harte Zeit"

Der habe seine Aufnahme in die Startelf am 4. Spieltag damit erklärt, dass "ich es mir durch gutes Training verdient habe - und dann konnte ich zum Glück auch zeigen, was ich kann. Es lief relativ gut." Tatsächlich traf der zentrale Mittelfeldspieler beim 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln sogleich zur 1:0-Führung, behielt seinen Stammplatz seither. Dazu kommt nun die erstmalige Nominierung für die U 21. "Ich habe das alles ehrlich gesagt jetzt nicht erwartet - aber gehofft, dass diese Saison besser wird als die letzte", sagt Ouedraogo.

Aufgrund von Verletzungen und "viel Pech" war der Ex-Schalker in seiner Premierensaison bei RB nur zu fünf Pflichtspieleinsätzen gekommen. "Das war eine harte Zeit - und diesen Sommer ging es in erster Linie darum, gesund zu bleiben und wieder Stück für Stück meinen Rhythmus aufzunehmen", erklärt der zweitjüngste Spieler des aktuellen U-21-Lehrgangs: "Dass es jetzt tatsächlich so gut läuft, hätte ich nicht gedacht, aber ich nehme es auf jeden Fall dankend an."

Der RB-Profi will zeigen, "dass ich existiere"

Mit welchen persönlichen Ambitionen reist ein aktueller Leipziger Stammspieler zum DFB-Nachwuchs? "Ich bin jetzt das erste Mal hier und in erster Linie geht es für mich darum, ein Zeichen zu setzen, dass ich existiere", bekundet Ouedraogo. Relativ ruhig und ohne große Ziele gehe er seine Premiere demnach an.

Und doch deutet der RB-Profi an, dass er, angesprochen auf inspirierende Karrierewege von deutschen A-Nationalspielern, bereit ist, in seine weitere Entwicklung zu investieren. Dass sein Teamkollege Ridle Baku nun in die A-Mannschaft zurückgekehrt ist, sei "so ein Zeichen", betont Ouedraogo, "dass man immer weiter an sich arbeiten kann und sollte und ein Comeback immer möglich ist - er war ja das letzte Mal vor fast vier Jahren dabei ..."