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Qualitätsoffensive in Kassel: Auf Knipping folgt die Rückkehr von Dahlke

kicker

Hessen Kassel setzt im laufenden Wintertransferfenster offenbar auf Qualität: Wenige Tage nach der Verpflichtung von Abwehrspieler Tim Knipping verkündeten die Nordhessen am Montag, dass Jan Dahlke ans Auestadion zurückkehrt. Der 28-jährige Angreifer war vergangene Rückrunde so etwas wie die Lebensversicherung der Kasseler, erzielte zwölf Tore in zwölf Regionalliga-Spielen. Von jener Quote konnte er zuletzt in Portugals dritter Liga nur träumen, für Sociedade Uniao 1° Dezembro traf Dahlke lediglich einmal im Pokal, ging in der Liga in zwei Einsätzen komplett leer aus.

Kassel witterte seine Chance und machte tatsächlich das Rennen: Die Tinte unter dem bis 2027 datierten Vertrag ist trocken. "Mit Jan gewinnen wir einen erfahrenen und torgefährlichen Angreifer zurück. Wir kennen seine Mentalität und sein Engagement, das passt perfekt zu den Zielen, die wir uns gesteckt haben", unterstreicht Trainer René Klingbeil und ist sich sicher: "Wir sind damit nun auch in der Offensive so aufgestellt, dass wir deutlich mehr Torgefahr ausstrahlen und wollen die gewonnenen PS entsprechend auf die Straße bringen."

„Ich will spielen, Tore schießen und Erfolg haben. Und ich brauche dazu ein intaktes Umfeld.“ (Jan Dahlke)

Dahlke verrät, dass er sich in der vergangenen Rückrunde in Kassel sehr wohlgefühlt habe und erklärt bezüglich seines zwischenzeitlichen Abschieds: "Ich wollte im Sommer dann noch mal die Chance suchen, direkt im höherklassigen Fußball anzuklopfen. Die Zeit in Portugal war lehrreich, aber es zeigte mir auch, was ich will: Ich will spielen, Tore schießen und Erfolg haben. Und ich brauche dazu ein intaktes Umfeld."

Ein solches Umfeld sieht er in Kassel, auch deswegen, da der Kontakt zu Klingbeil, dem Technischen Leiter Joachim Herwig und Teilen der Mannschaft nie abgerissen sei. Dahlke kehrt mit ehrgeizigen Zielen zurück: "Ich will an meine Torquote anknüpfen und zusammen mit der Mannschaft alles geben, dass wir in der Rückrunde mehr Spiele siegreich beenden. Und wir haben das Ziel, im Hessenpokal um den Finaleinzug und Titelgewinn zu spielen. Die Aufgabe aus der letzten Saison mit dem knapp verpassten Pokalsieg ist noch unvollendet, daran wollen wir anknüpfen."

Ob alle diese Ziele Wirklichkeit werden, wird das kommende Halbjahr zeigen. Schon jetzt aber wertet es der KSV Hessen als Erfolg, dass auch ohne den zu Dynamo Dresden abgewanderten Sport-Geschäftsführer Sören Gonther solch ein Transfer möglich gewesen sei. Die Taskforce, bestehend aus Finanzchef Florian Beisheim, Marketingvorstand Daniel Bettermann, Klingbeil und dessen Co-Trainer Mirko Dickhaut, habe somit ganze Arbeit geleistet. Beisheim drückt es so aus: ""Mit dieser Verpflichtung unterstreicht der Verein, dass er die weiteren Kaderplanungen fortsetzt und auf die weiterhin vorhandene Expertise in den eigenen Reihen vertrauen kann."