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"Rapid-Bonus": Feldhofer überrascht mit Schiedsrichter-Kritik

kicker

Einig war man sich nach dem Schlusspfiff in Graz-Liebenau nicht, ob der späte Elfmeter für den GAK tatsächlich berechtigt war. So sprachen selbst Jacob Italiano, Daniel Maderner und Tobias Koch von einer durchaus glücklichen Entscheidung, die den Hausherren gegen Tabellenführer Rapid letztlich einen Punkt bescherte. Trainer Ferdinand Feldhofer ortete in der Pressekonferenz nach dem Spiel im Gegensatz zu seinen Spielern einen "ganz klaren" Elfmeter - und wusste auch mit seiner generellen Analyse der Schiedsrichterleistung durchaus zu überraschen.

"Ich finde, man hat heute über sehr lange Zeit wieder einen leichten Rapid-Bonus gesehen", meinte Feldhofer. Aus Sicht des 45-Jährigen wurden vor allem taktische Fouls der Gäste nicht früh genug mit Gelb geahndet. Überrascht habe ihn die Linie von Referee Harald Lechner aufgrund seiner Erfahrungen in der Vergangenheit allerdings nicht: "Ich habe es selbst erlebt - als Trainer, als Spieler und auch als Gegner." Feldhofer spielte von 2002 bis 2005 für Rapid und war von November 2021 bis Oktober 2022 rund ein Jahr lang Chefcoach der Grün-Weißen.

Feldhofer: "Ein Zeichen der homogenen GAK-Familie"

Stolz zeigte sich Feldhofer, dass sich der GAK von den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nie aus der Ruhe bringen ließ. "Wir haben nie aufgegeben, immer an uns geglaubt und genau das gezeigt, was ich sehen wollte - Teamgeist, Zusammenhalt und Leute, die vorangehen. Es war nicht unser bestes Spiel, aber ein Zeichen der homogenen GAK-Familie", sagte der Steirer.

Nach der schwachen Leistung beim 0:3 gegen Blau-Weiß Linz hatte es vor dem Rapid-Spiel eine Aussprache mit den Fans gegeben. Diese nahmen die Leistungssteigerung ihrer Mannschaft wohlwollend zur Kenntnis und verabschiedeten sich mit Sprechchören vom langjährigen GAK-Sportchef Didi Elsneg, der am Dienstag seinen Rücktritt erklärt hatte. Dies sei für Feldhofer am Sonntag "der schönste Moment" gewesen.

Weiter geht es für den GAK und Neo-Sportdirektor Tino Wawra am kommenden Samstag (17 Uhr, LIVE! bei kicker) mit dem Auswärtsspiel bei Aufsteiger Ried. Dort will das Bundesliga-Schlusslicht im neunten Pflichtspiel der Saison den ersten Sieg einfahren.