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"Richtig spannende Auslosung": ÖFB-Teamchef Rangnick voller Vorfreude auf die WM

kicker

Seit Freitagabend kennt Österreichs Nationalteam seine Gegner in der Vorrunde der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die ÖFB-Auswahl wurde bei der Auslosung in Washington D.C. mit Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien in den Pool J gelost - interessante, aber vor allem auch machbare Aufgaben.

"Ich finde es eine richtig spannende Auslosung gegen Gegner, wo man nicht so richtig weiß, woran man ist", zeigte sich Teamchef Ralf Rangnick in einer ersten Reaktion zufrieden mit den Losfeen Tom Brady, Shaquille O'Neal und Wayne Gretzky. "Ich bin froh, dass wir lauter Gegner haben, gegen die wir in den letzten drei oder vier Jahren nicht gespielt haben. Kein Europäer finde ich auch positiv."

Österreichs Auswahl wird am 16. Juni gegen Jordanien ins Turnier starten, fünf Tage nach dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion. Für Rangnick ein Vorteil, "da haben wir genug Zeit, uns zu akklimatisieren".

Rangnick ortet "wieder Fußball-Euphorie"

Nun startet die Vorbereitung auf Österreichs erste WM-Endrunde seit 1998. "Wir haben natürlich schon ein paar Informationen über unsere Scouting- und Datenabteilung eingeholt, von da her wissen wir jetzt schon ungefähr, was auf uns zukommt. Entsprechend werden wir versuchen, unsere Testspielgegner danach auszusuchen", verriet Rangnick.

Wenn am Samstag auch die genauen Spielorte und Anpfiffzeiten fixiert sind, wird der ÖFB-Tross, dem unter anderem auch Präsident Josef Pröll und Sportdirektor Peter Schöttel angehören, dorthin weiterreisen, um sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. Die Vorfreude ist auf jeden Fall jetzt schon gewaltig. "Wir freuen uns riesig! Ich glaube, das ganze Land ist im Moment wieder in einer Fußball-Euphorie", sagte Rangnick. "Wir können es kaum erwarten, dass es losgeht."

Baumgartner: "Müssen auf Topniveau performen"

Für ÖFB-Spielmacher Christoph Baumgartner ist Algerien "eine Mannschaft, die guten Fußball spielt und offensiv mit (Riyad) Mahrez viel Qualität hat". Der Leipzig-Profi sprach auf Servus TV von einer "sehr spannenden" und "machbaren" Gruppe. "Wir müssen auf Topniveau performen und freuen uns extrem, wenn es losgeht."

Einen speziellen Reiz hat für Baumgartner die Partie gegen Argentinien. "Gegen Lionel Messi in seiner wahrscheinlich letzten WM, das ist etwas Besonderes. Da freuen wir uns sehr darauf." Über Jordanien sagte der Niederösterreicher: "Die kennen wir am wenigsten, aber da rechnen wir uns sicher etwas aus." Gegen den WM-Neuling spielt Österreich zum ersten Mal. Aufgrund des Modus könnte schon ein Sieg über die Asiaten, die gegen das ÖFB-Team ihr erstes WM-Match überhaupt absolvieren, das Ticket für die K.o.-Phase bedeuten.

Stefan Oesen, Assistenzcoach von Ralf Rangnick, zeigte sich im ORF so wie Baumgartner mit der Auslosung nicht unzufrieden. "Von den Namen her haben wir mit dem Weltmeister einen absoluten Kracher, da freut man sich darauf. Die zwei weiteren Gegner erscheinen vom Namen her machbar, auch wenn sie in ihren Qualifikationen souverän durchgekommen sind. Wenn wir unser Spiel durchbringen, sind wir gegen jeden Gegner konkurrenzfähig", so der Co-Trainer.

Oesen teilte außerdem mit, die Gegneranalyse habe bereits begonnen. So sei davon auszugehen, dass Algerien mit Viererkette agiere. Die Jordanier hingegen setzen laut Oesen auf eine Dreierkette und Umschaltmomente.