Die WSG Tirol hat ein Konzept für eine bundesligataugliche Adaptierung des Gernot Langes Stadions in Wattens erstellt. Wie der Bundesligist am Freitag mitteilte, hoffe man auf einen Baustart im Frühjahr 2026. Angestrebt werde eine Rückkehr an die ursprüngliche Heimstätte im Herbst des kommenden Jahres. Die erneuerte Arena soll 5300 Zuschauer fassen, geplant sind unter anderem überdachte Tribünen und die Installierung einer Rasenheizung.
Zu Kosten und Finanzierung wurden keine Angaben gemacht. Geschäftsführer Wirtschaft Julian Heiss meinte, man wolle noch in diesem Jahr Gewissheit haben, ob das Projekt tatsächlich umgesetzt werden kann. Sollte es gelingen, wäre dies laut Klub-Präsidentin Diana Langes "ein bedeutender Meilenstein".
Kaum Zuschauerzuspruch am Tivoli
"Ein eigenes Heimstadion für die WSG Tirol ist seit vielen Jahren unser großer Traum. Jetzt sind wir endlich so weit, dass wir diesem Ziel entscheidend näherkommen", sagte Langes in einer Aussendung der Tiroler.
Derzeit ist das Gernot Langes Stadion nicht für Bundesligaspiele zugelassen, daher muss die WSG auf den Innsbrucker Tivoli ausweichen. Bei Heimspielen finden sich dort gegen weniger prominente Gegner meist nur zwischen 1.000 und 2.000 Personen ein.