Luis Enrique trainiert derzeit das beste Team der Welt. So zumindest ist die Wahrnehmung von Paris St.-Germain schon jetzt, dabei wurde das Finale der FIFA Klub-WM 2025 gegen den FC Chelsea noch gar nicht gespielt. Doch die Dominanz in der Champions League, in der französischen Heimat sowieso, und weitere Gala-Auftritte bei der Klub-WM gegen europäische Spitzenteams wie Atletico Madrid, FC Bayern oder Real Madrid lassen keine Zweifel daran, dass PSG das Maß aller Dinge ist.
Vier Titel hat Paris in dieser Saison schon gewonnen, am Sonntag kann der fünfte folgen. Im 65. Pflichtspiel der Saison. Mit dem Königsklassentriumph hat PSG schon jetzt eine historische Saison gespielt, die Klubweltmeisterschaft würde sie noch größer und bedeutender erscheinen lassen. Alles Grund genug, um auch mal den Boden unter den Füßen zu verlieren? Nicht mit Enrique.
Der 55-Jährige ist erfahren genug, um zu wissen, dass so ein Erfolgslauf, wie ihn derzeit Paris genießt, nicht ewig anhält. Auch Enrique sagt zwar, dass es wichtig sei, "diese historische Saison auf die beste Art und Weise zu beenden." In seiner Einordnung bleibt er aber realistisch und verweist auf einen geschätzten Landsmann und Kollegen: "Schaut auf Pep", sagt Enrique, "Manchester City war das beste Team der vergangenen Jahre. Dann haben sie ein paar Spiele verloren und wir schießen sie ab. Aber er ist immer noch der beste Trainer."
Citys Erfolgslauf endete, da fing die historische PSG-Saison gerade an. 2023 gewannen die Skyblues die Champions League, 2024 die vierte Meisterschaft in Folge. In dieser Saison folgte der schier unerklärliche Einbruch. Mit Ach und Krach erreichte City noch die Champions League, blieb darüber hinaus ohne Titel und rollt jetzt das Feld der europäischen Spitzenteams wieder von hinten auf. Was bei der FIFA Klub-WM mit einer unerwarteten Achtelfinal-Niederlage gegen Al-Hilal scheiterte.
Mit Verweis auf City-Trainer Guardiola und seine Cityzens ordnet Enrique, der nach eigener Aussage von Kritik motivierter ist als von Lob, seinen eigenen Erfolg ein. Und stapelt tief: "Ich fühle mich fast in den Momenten am wohlsten, in denen es nicht so gut läuft. Ich hatte viel mehr Erfolg in Zeiten, in denen wir nicht gewonnen und die Leute mich mit vorgehaltener Waffe kritisiert haben."
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