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Schon im Winter 2024 und 2025 Thema: Frankfurt holt Kalimuendo

kicker

Der Name Arnaud Kalimuendo geisterte nicht erst seit diesem Winter durch die Flure bei Eintracht Frankfurt. Bereits im Winter 2024 hatte sich die SGE intensiv mit dem damals 21-jährigen Stürmer von Stade Rennes beschäftigt. Ein Geschäft kam aber genauso wenig zustande wie im Winter 2025, als ein kurzfristiger Ersatz für Omar Marmoush gesucht worden war.

Zwei Jahre später aber kamen Kalimuendo, den im Sommer 2024 auch der VfB Stuttgart beobachtet hatte, und die Eintracht doch zusammen: Wie die SGE am Mittwochabend mitteilte, kommt der mittlerweile 23-Jährige bis zum 30. Juni 2026 auf Leihbasis von Nottingham Forest. Die Leihgebühr liegt bei 1,5 Millionen Euro. Ferner besitzt Frankfurt im Sommer eine Kaufoption in Höhe von 27 Millionen Euro für den Mittelstürmer.

"Mit Arnaud Kalimuendo verpflichten wir einen Stürmer, der trotz seines jungen Alters bereits auf konstant hohem Niveau in der Ligue 1 gespielt hat. Er vereint Tempo, Tiefenläufe und Abschlussstärke mit einer sehr hohen Bereitschaft, gegen den Ball zu arbeiten. Für uns war entscheidend, dass er nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich sehr gut in unsere Mannschaft passt", wird SGE-Sportvorstand Markus Krösche in einer Mitteilung zitiert. "Arnaud bringt den Ehrgeiz mit, sich weiterzuentwickeln, und wir sind überzeugt, dass er bei uns ein Umfeld vorfindet, in dem er sein Potenzial voll ausschöpfen kann."

Kalimuendo hatte seine fußballerische Ausbildung bei Paris Saint-Germain, das ihn in den Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 zu RC Lens verlieh, genossen. Im Sommer 2022 folgte der erste große Wechsel - für 20 Millionen Euro zu Stade Rennes. Dort kam Kalimuendo auf 112 Pflichtspiele, in denen ihm 40 Tore und 14 Vorlagen glückten. Im Sommer 2025 öffnete schließlich Nottingham Forest die Schatulle und überwies dem Vernehmen nach sogar 30 Millionen Euro nach Frankreich.

Zwei Tore in der Europa League

In seiner ersten Saison auf der Insel aber spielt Kalimuendo noch keine große Rolle. In der Premier League sind es neun Kurzeinsätze, immer ist der Franzose dabei von der Bank gekommen. In der Europa League sind es bei vier Einsätzen zwei Treffer geworden - beim 3:0 gegen Malmö sowie beim 2:1 in Utrecht.

In Frankfurt soll sich Kalimuendo schnellstmöglich zurechtfinden, um die verletzungsgebeutelte Offensive von Trainer Dino Toppmöller zu verstärken. Für diese hatte die Eintracht zuvor schon Angreifer Younes Ebnoutalib (22, SV Elversberg, acht Mio.) und Flügelstürmer Ayoube Amaimouni-Echghouyab (21, TSG Hoffenheim II, 0,2 Mio.) verpflichtet.

Für die SGE geht es im Januar gleich Schlag auf Schlag: Das Highlight-Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 9. Januar (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) ist das erste von insgesamt sieben Pflichtspielen im ersten Monat des Jahres 2026.