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Schweizer Nati-Hoffnung der Frauen könnte Shaqiri und Xhaka in den Schatten stellen

kicker

Dieser mögliche Deal wäre ein Novum für On, da es den Einstieg des Unternehmens in den Fussballmarkt bedeuten würde. Bisher hat sich On hauptsächlich auf Sportarten wie Leichtathletik, Tennis und Triathlon konzentriert, wie der Blick erläutert.

Der angebotene Mehrjahresvertrag könnte Schertenleib mehrere Millionen Franken einbringen, inklusive Bonuszahlungen. Dies wäre der grösste Ausrüstervertrag, den je eine Schweizer Fussballerin oder ein Schweizer Fussballer unterzeichnet hat - möglicherweise sogar lukrativer als die Verträge von Stars wie Granit Xhaka (Puma) oder Xherdan Shaqiri (Nike).

Allerdings ist noch nichts in trockenen Tüchern. Schertenleibs Berater, Rechtsanwalt René Furrer, erklärt gegenüber dem Blick: "Sydney hat einen Ausrüstervertrag mit Adidas. Es ist verfrüht, Aussagen darüber zu machen, wie es betreffend den Ausrüster für die Zukunft aussieht."

Interessanterweise enthält Schertenleibs aktueller Vertrag mit Adidas eine Klausel, die es dem deutschen Unternehmen ermöglicht, mit einem eigenen Angebot gleichzuziehen. Ein Verbleib bei Adidas ist also nicht ausgeschlossen.

Auf Anfrage vom Blick äussert sich On zurückhaltend zu möglichen Plänen im Fussballbereich: "On verfolgt eine klare Wachstumsstrategie mit vielen organischen Entwicklungspfaden. Wir wachsen global sehr schnell und erweitern unser Produktportfolio konsequent von Fuss bis Kopf." Das Unternehmen betont jedoch, dass der Fokus derzeit auf der Weiterentwicklung bestehender Produktlinien in Sportarten wie Laufen, Outdoor, Training und Tennis sowie im Lifestyle-Bereich liegt.

Dennoch lässt On die Tür für zukünftige Expansionen offen: "Perspektivisch prüfen wir zwar auch Möglichkeiten zur Erweiterung unseres Portfolios in neue Sportarten, dazu gibt es aktuell aber keine konkreten Pläne."

Trotz dieser vorsichtigen Aussage deutet das Vertragsangebot an Schertenleib darauf hin, dass On's Pläne im Fussballbereich möglicherweise konkreter sind als öffentlich zugegeben. Die Entwicklung dieser Geschichte könnte weitreichende Auswirkungen auf den Schweizer Frauenfussball und die Sportartikelbranche haben.