Während der Natipause blieb FCL-Trainer Mario Frick nicht untätig. Der 51-Jährige nutzte er die Zeit, um seine Nationalspieler und Nachwuchstalente intensiv zu beobachten. "Ich habe jedes Spiel von jedem angeschaut", erklärt Frick, wie Blick berichtet. Dank moderner Technologie konnte er sich auf relevante Spielsequenzen konzentrieren. Besonders interessant war für Frick das Debüt von FCL-Verteidiger Adrian Bajrami in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 23-Jährige bestritt in Schweden sein erstes Länderspiel.
Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Heimspiel. Luzern wartet seit über einem halben Jahr auf einen Sieg in der Swissporarena. Frick ist sich dieser Tatsache bewusst, betont aber: "Die einzige schwache Leistung zu Hause in dieser Saison war gegen Thun, sonst waren es gute Heimspiele." Das letzte Spiel vor der Pause, ein 3:3 gegen Sitten trotz Überzahl, beschäftigt den Trainer noch immer.
„Das ist ein riesiger Lehrblätz auch für mich.“ (Mario Frick)
Er verspricht, in Zukunft in kritischen Phasen noch intensiver zu coachen. Die Erfahrung hat ihn gelehrt: "Man darf einfach keinen Millimeter nachlassen." Jetzt gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen und endlich den lang ersehnten Heimsieg zu erringen. Am Sonntag ist Lausanne-Sport zu Gast in der Swissporarena.